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Schaut auf die geöffneten Arme

des gekreuzigten Christus, lasst

euch von neuem retten.   

Papst Franziskus

Liebe Schwestern,

Wir beginnen erneut eine Fastenzeit: eine einzigartige Zeit der Gnade, die uns zu einer tieferen Betrachtung des Ostergeheimnisses Christi einlädt. Unser persönliches und gemeinschaftliches Leben - durch Taufe und Weihe - ist so sehr vom Ereignis des Todes und der Auferstehung Jesu geprägt, dass dieses Mysterium dessen Mittelpunkt ist. Es ist die Mitte und die Quelle, die uns unaufhörlich das Geschenk eines neuen, von Sünde und Tod befreiten Lebens bringt.

Die ausgebreiteten Arme des gekreuzigten Herrn schaffen einen einzigartigen Raum der Liebe. Sie sprechen von einem Gott, der "die Welt so sehr geliebt hat, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat" (Joh 3,16).

Um wieder gerettet zu werden, ist es erforderlich, an diese Liebe zu glauben und das Geschenk der Barmherzigkeit Gottes dankbar anzunehmen. Es bedeutet, im aufmerksamen Gebet die Stimme des Herrn zu hören und sich von einer Weisheit erfüllen zu lassen, die nicht von dieser Welt ist (vgl. 1 Kor 1,23-24) – es ist das Bild des gekreuzigten Christus. Um wieder gerettet zu werden, müssen wir unsere Herzen für andere öffnen und mit ihnen evangelische Almosen teilen: - unser Leben selbst, in Solidarität mit ihren Freuden und Nöten. Durch unsere ausgestreckte Hand werden wir zu einem Zeichen der Versöhnung und des Friedens.

Liebe Schwestern, Maria, die Mutter der göttlichen Liebe, möge Fürsprache für uns halten und uns auf dem Weg der Fastenzeit zum Licht der Auferstehung begleiten. Vertrauen wir ihr unsere Gemeinschaften und Beziehungen, unsere Gebete und unser geistliches Ringen an. Lassen wir uns von ihrer mütterlichen Zärtlichkeit und ihrem Mitgefühl umarmen.

Ich wünsche Ihnen und bete darum, dass die diesjährige Fastenzeit eine Zeit der Gnade, Liebe und des Friedens für jede von uns sein wird.

 

Vereint in der Anbetung des gekreuzigten Herrn

 

Sr. Izabela Świerad SAC

Generaloberin 

Rom, Fastenzeit 2020

 

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)