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WJT 2016 - Krakau

Worte zu uns

HEILIGE MESSE MIT POLNISCHEN PRIESTERN, ORDENSLEUTEN UND SEMINARISTEN  

HOMILIE DES HEILIGEN VATERS

Heiligtum Johannes Paul II. - Krakau
Samstag, 30. Juli 2016

Der Evangelienabschnitt, den wir gehört haben (vgl. Joh 20,19-31), spricht uns von einem Ort, von einem Jünger und von einem Buch.

Der Ort ist der, an dem sich die Jünger am Abend des Ostertages befanden: Von ihm wird nur gesagt, dass seine Türen verschlossen waren (vgl. V. 19). Acht Tage danach befanden sich die Jünger noch einmal in jenem Haus und die Türen waren immer noch verschlossen (vgl. V. 26). Jesus tritt ein, stellt sich in die Mitte und bringt seinen Frieden, den Heiligen Geist und die Vergebung der Sünden – in einem Wort: die Barmherzigkeit Gottes. In diesem verschlossenen Ort ertönt kraftvoll die Aufforderung, die Jesus an die Seinen richtet: » Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch « (V. 21).

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)