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Ich wuchs im Schatten der Appalachen auf, im Bundesstaat West Virginia, USA. Mein Vater war Bergarbeiter, und er musste sich immer sehr mühen, uns mit dem zu versorgen, was die meisten Menschen als selbstverständlich ansehen. Meine Eltern waren stolze Menschen, die ihren eigenen Weg gingen. Heilige, die fromm mit zum Gebet gefalteten Händen dastanden, bedeuteten ihnen wenig. Im Leben ging es darum, das zu tun, was täglich getan werden musste.

Ich stelle mir den Heiligen Josef als einen ehrlichen, hart arbeitenden jungen Mann vor, der täglich mit allen Kräften in seiner kleinen Schreinerei tätig war. Ich bezweifle, dass er feine Möbel herstellte, sondern stelle mir stattdessen vor, dass er die groben Einrichtungsgegenstände für die Welt des armen Mannes zimmerte. Sicherlich verdiente er sein tägliches Brot - die einfache Mahlzeit, die Maria für ihre geliebte Familie zubereitete. Kein aufregendes Leben, aber eines, das unter dem Segen Gott stand. Alles, was der heilige Josef und wir gemeinsam haben, lässt ihn uns ans Herz wachsen - ein Mitmensch, der danach strebt, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, indem er das kleine Fleckchen Erde verbessert, auf das Gott ihn gestellt hat.

Können wir etwas Edleres mit unserem Leben tun?

Sr. Phyllis Carpenter SAC/ USA

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)