Besucher Zähler

17506250
Seit 2011
17506250

 

DER KELCH LIEBENDEN DIENSTES

 

Verborgen, auf einem dunklen,       

verstaubten Regal lag ein Kelch,           

gebraucht für heiligen Dienst.

Jahre und Jahre waren vergangen,

seit er nützlich gewesen war als Gefäß       

für die von Gott geschenkte Gnade.

Jedoch barg er eine reiche Geschichte,       

voll Abenteuer:

Ein einsam herumziehender Priester,          

Missionar, auf seinen Wegen über die

eindrucksvollen Hügel West Virginias,      

- auf dem Rücken eines Pferdes

zumeist – in längst vergangener Zeit,

als Technologie noch nicht die

Herrschaft hatte  in der schon           

verkalkten Welt rastlosen Profits und         

Verlusts.  - Relikt  einer alten  

Geschichte von gestern,  heute längst         

vergessen.

 

(West Virginia)

 

Wieder ans Licht geholt, zeigte sich           

der Zauber einer verlorenen     

Erinnerung: eine farbenfrohe Szene            

von Liebe und grenzenlosem Opfer:

Die Geschichte eines lang   

vergessenen Priesters,

seines unerbittlich missionarischen            

Geists in dem wilden, hügeligen Staat,

erinnert nur in verstaubten Büchern.

- Ein Mann Gottes -  Beherzt baute er        

auf eine Welt des Wissens und

reinen Glaubens, in fremden Herzen,          

begierig zu lernen  im Leben zu lieben        

und ihrem Gott zu dienen.

(Fr. Nicholas Joseph Hengers)

 

Allein konnte es nicht tun, und so,

durch die Gnade Gottes erfuhr er von

der Ankunft der Missionsschwestern.             

Von der entfernten Küste Europas

waren sie gekommen, das Bild ihres

geliebten Marienborn in sich

tragenund eine brennende Sehnsucht,

den Beginn einer Gegenwart zu setzen

in diesem Neuland, wartend auf Gottes

Segen und seine Liebe.           

(Sisters Alacoque Radeker, Dominica Senn, Francisca Zabel, and Priska Hess)

 

So kamen sie zu dem hügeligen Land –

zu lehren, zu heilen, Gottes Gegenwart

zu bringen zu Menschen, hungrig in

der Seele, Einwanderer zumeist - wie

sie selbst –, ringend mit Sprache,

Kultur und mit allem, was das raue

Städtchen Richwood hatte.         

Sich selbst schenkend bauten sie ein

kleines Reich der Gnade mit Schweiß

und Mühsal,

Tag für Tag. Sie überließen Gott die

Führung, für immer, und so lebten sie,

schenkten Hoffnung den Armen, die

sich an ihre Türe wagten, um Brot zu

bitten für den Leib und Trost für die

Seele, 

(Holy Family Church Window – Richwood, WV)

 

Alles ist jetzt Geschichte, eine, die

sich sanft zu Ende neigt.

Nur die geistlichen Gaben, die der 

Priester und die Schwestern brachten

sind noch heute gegenwärtig in den            

Hügeln wie ein Echo,

erinnern die von uns, die noch den  

Sonnenaufgang erleben, dass die           

Gnade Gottes keine Grenzen kennt.

Können wir uns noch erheben zur   

Gestalt jener Großen, die nun in selig   

ruhen im Himmel?

Nur wenn  wir es wagen, in einen

gewisse Zukunft zu gehen, neue           

Gewässer zu erkunden.

Mit Hoffnung und Mut können wir

andere goldene Kelche füllen mit der     

Liebe unseres Schöpfers,

und die schöne Geschichte  

weiterleben, einst begonnen von           

unseren Pionierinnen.

 

(Pallotti High School Chapel window, Laurel, Md)

 

*************************

Sr. Phyllis Carpenter, Aug., 2020

 

 

 

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

________________

 

"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

________________

 

"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

________________

 

„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

________________

 

"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)