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Sr. M. Vera Altemeier SAC

20.12.1929 – 10.03.2021

Voll Dankbarkeit geben wir unsere liebe Mitschwester, die ihr Leben in den Dienst der Mission in Südafrika gestellt hat, in Gottes gute Hände zurück.

Anneliese Altemeier (Sr. Vera) wurde am 20. Dezember 1929 als zweites Kind von Heinrich Altemeier und seiner Frau Maria geboren. Nach dem Schulabschluss besuchte sie von 1948 bis 1951 die Missonschule für Kandidatinnen der Pallottinerinnen in Limburg. Sie wurde nach Rochdale, England, gesandt, um ihren Ihren GCE Abschluss zu machen, und studierte danach an der Pädagogischen Akademie Paderborn, wo sie das zweite Staatsexamen für das Lehramt in den Fächern Erdkunde, Englisch und katholische Religion an Grundschulen ablegte.

Im Februar 1959 wurde Anneliese in das Postulat der Pallottinerinnen aufgenommen und erhielt im August desselben Jahres ihr Ordenskleid und den neuen Namen Sr. Vera. Am 15. August 1961 legte sie ihre erste Profess ab und reiste bereits am 6. Mai 1963 nach Südafrika, das für die nächsten 48 Jahre ihre Heimat wurde.

Dort wurde sie als Lehrerin in St. Joseph's Beaufort West eingesetzt. Am 15. August 1967 legte sie ihre Ewige Profess ab.

In den folgenden Jahren besuchte Sr. Vera verschiedene Kurse in Spiritualität und Katechese in Südafrika und Irland. Im Oktober 1972 wurde sie zur Hausoberin in St. Mary's George ernannt. Als sie im Juni 1974 zur Provinzoberin berufen wurde, nahm sie dieses Amt mit Glauben und Liebe an, zum Wohl der Kongregation. Nach zwölf Jahren in diesem Dienst zog Sr. Vera vom Provinzhaus nach Oudtshoorn um. Auf Bitten des dortigen Bischofs begann Sr. Vera ein katechetisches Pilotprogramm. Zusammen mit einer Gruppe von Katecheten bereitete sie in einem zweijährigen Kurs junge Menschen auf die Firmung vor. Als sie 1990 zur Oberin in Oudtshoorn ernannt wurde, setzte sie ihre katechetische Arbeit für junge Menschen in verschiedenen Pfarreien fort.

Im Jahr 1992 wurde Sr. Vera erneut zur Provinzoberin gewählt und wirkte wiederuf 12 Jahre lang in dieser Aufgabe. Nach ihrer Amtszeit als Provinzoberin blieb sie als Provinzvikarin in Leitungsverantwortung. In ihren letzten sechs Jahren in Südafrika war Sr. Vera auch Oberin im St. Joseph's Convent in Philippi, Kapstadt, und half, wo immer sie gebraucht wurde.

Im Jahr 2011 verließ Sr. Vera Südafrika. Sie kehrte in ihre Heimat Deutschland zurück, in die Gemeinschaft Marienborn in Limburg. Dort beschäftigte sie sich damit, die Geschichte von den Anfängen der Mission in Südafrika über den Zeitraum von 1923 bis 2013 zu schreiben.

Sie war Pallottinerin und Missionarin mit ganzem Herzen. Gerne erzählte sie von ihren Erlebnissen, und solange es ihr möglich war, blieb sie in engem Kontakt mit ihren Mitschwestern in Südafrika. Im Vertrauen auf den Herrn, der sie berufen hatte, Ihm zu folgen, ist sie still, doch für uns unerwartet, verstorben. Gott rief unsere Sr. Vera Altemeier am 10. März 2021 zu sich. Sie starb in unserem Pflegeheim Haus Felizitas in Limburg.

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)