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Der 10. Dezember war ein Tag voller Freude, als wir unsere besonderen Gäste,  Sr. Izabela Świerad, unsere Generaloberin, und Generalrätin Sr. Honorata Lyimo aus Rom begrüßten, die zusammen mit Frau Ingrid Hannappel, einem Mitglied unserer Internationalen Finanzkommission – aus Limburg/ Deutschland – zu uns kamen. 

Am 11. Dezember 2017 begann die südafrikanische Provinz ihr Kapitel mit dem Thema “Leben in Gemeinschaft” (LF 91). Dem Eröffnungsgottesdienst stand Erzbischof Stephen Brislin vor und die Pallottinerpatres und ein Diözesanpriester konzelebrierten. Die Teilnahme von Freunden der Kommunität, die oft zur täglichen Messe in die Kapelle der Schwestern kommen, trug zu einer Atmosphäre der Unio im Gottesdienst bei.

In seiner Homilie sprach der Erzbischof eindrucksvoll über die Zeit des Advent und dass das Provinzkapitel, als ein Adventsereignis eine Zeit des Wartens sei, in der Zuwendung zum Licht. Die violette Farbe des Advent sei ein Zeichen des Lichts, das die Morgendämmerung ankündigt, die aus der Ferne sichtbar wird aber dann plötzlich die Welt erhellt. Wir sind Menschen der Morgendämmerung, so Erzbischof Brislin, die sich nicht der Angst und der Hoffnungslosigkeit überlassen, sondern die sich der Hoffnung, der Gewissheit und dem Licht zuwenden! Er ermutigte die Schwestern, nach neuen Wegen Ausschau zu halten, Vertrauen zu haben und Zeuginnen des Wortes zu sein, stark und mutig, so wie unsere ersten Missionarinnen (vgl. Ps 31). Er dankte auch für die Präsenz der Missionspallottinerinnen im Erzbistum Kapstadt.

Am Nachmittag eröffnete Provinzoberin Sr. Annemarie Niehsen das Kapitel und hieß die Teilnehmerinnen, besonders Generaloberin Sr. Izabela Świerad SAC und Generalrätin Sr. Honorata Lyimo ganz herzlich willkommen.

Das Kapitel fand in einer harmonischen schwesterlichen Atmosphäre statt, in der alle Teilnehmerinnen mit großem Engagement ihre Ansichten und ihre Perspektiven bezüglich der Zukunft der Provinz miteinander austauschten. Jedoch waren unsere Gedanken und Herzen sehr bei Sr. Simone Görgen, die zwei Tage zuvor in einem kritischen Gesundheitszustand in die Intensivstation des Vincent Pallotti Hospitals aufgenommen wurde. Ihr Leiden überschattete die Tage unserer Versammlung, in der wir ihr sehr im Gebet verbunden waren.

Am Ende des Kapitels wurde ein neues Leitungsteam für die nächsten drei Jahre beauftragt. 

Sr. Annemarie Niehsen - Provinzoberin

Sr. Prabha Varghese - Provinzvikarin

Sr. Elisabeth Hartnick - Provinzrätin

Sr. Adolphina Kilu - Provinzrätin 

 

Am darauffolgenden Tag waren die Schwestern von den Gärtnern Herrn und Frau Andrew und  Sandy Ovenstone, die Eigentümer eines der bedeutendsten historischen Gebäude in Kapstadt, zu einem Besuch in ihrem wunderschönen Stellenberg Garden am Fuß der Ostseite vom Tafelberg eingeladen. Es war ein wunderbarer und erholsamer Besuch in den Gärten mit unterschiedlichsten Gestaltungen und großem Reichtum an Pflanzen und Blumen…   

Die Schwestern freuten sich auch über die Einladung von P.  Manuel und Fr. Kristu SAC, die in der Pfarrei Corpus Christi in Wyneberg, Kapstadt, arbeiten, zu einem geschwisterlichen pallottinischen Treffen und gemeinsamem Essen. Es war ein schönes Familientreffen. 

Neben der Teilnahme am Provinzkapitel besuchten unsere Gäste Sr. Izabela, Sr. Honorata und Frau Ingrid Hannappel die Gemeinschaften unserer Schwestern und das St. Josephs Home, das nach der Renovierung jetzt viel schöner und bunter aussieht. Das Treffen mit der Leiterin, Frau Thea Patterson und ihrem Team vermittelte uns ein Bild davon, was es heißt,  heute diese besondere pallottinische Institution zu führen, die in der Vergangenheit und auch heute das Herzstück der Pallottinerinnen in Südafrika war/ist. Seit 1935 haben sie dort ununterbrochen den Ärmsten der Armen gedient und für sie gesorgt, den Kleinsten der Kleinen – Kindern mit chronischen Krankheiten aus armen Verhältnissen.

Am letzten Tag vor der Abreise der Schwestern nach Europa hatten wir zusammen mit einigen Gästen einen traditionsgemäßen südafrikanischen Braai, das Wort für „Grillen“ in Afrikaans. 

Nachdem man auf einen hohen Berg gestiegen ist, weiß man erst, dass es noch viel mehr Berge zu besteigen gibt -  sagte Präsident Nelson Mandela. Als Pallottinerinnen wollen wir nie aufhören, auf Berge zu steigen…, auch wenn sie hoch sind und schwierig und viele..; offen für Neues, mit Gottvertrauen, wollen wir nach neuen Wegen suchen, die uns zu den Bedürftigen führen, zu Gott

 

 

In Dankbarkeit,

Missionspallottinerinnen von Südafrika

 

P. Franziskus Twitter-Seite