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Am 22. Juni 2013 gab es wieder ein großes Fest bei den Schweizer Pallottinerinnen. Sr. Hermenegild Dörig von Niederuzwil und Sr. Adelhilde Rumpf von Bernhardzell feierten ihr diamantenes Profess Jubiläum. Diesmal traf sich die Festgemeinde in Gossau, Kanton St. Gallen.

Zur Eucharistiefeier in der Vinzenz Pallotti Kapelle des Gymnasiums Friedberg/Gossau war  mit den Pallottinerinnen eine Gruppe von Verwandten von Sr. Hermenegild aus Appenzell gekommen; Sr. Adelhildes einzige Schwester konnte aus Alters- und Gesundheitsgründen leider nicht anwesend sein. Unter den Mitfeiernden waren auch die Vorsitzende des Schweizer Unio Nationalkoordinationsrats Frl. Melanie Dähler und, zur besonderen Freude aller,   die Generaloberin der Pallottinerinnen, Sr. Izabela Świerad mit ihren zwei Rätinnen Sr. Stella Holisz und Sr. Maria Landsberger aus Rom.

Dem Festgottesdienst stand der Provinzial der Pallottiner, P. Adrian Willi vor; Pfarrer Boppard, sein langjähriger  Kollege als Diözesanrichter konzelebrierte. In seiner Predigt, die ganz pallottinischen Geist atmete,  sagte P. Willi zu den Jubilarinnen:

„Vielleicht haben Sie damals, vor 60 Jahren, den Gedanken, Mitarbeiterinnen Gottes zu werden, weit von sich gewiesen: Was für eine Einbildung, was für ein Hochmut! Und doch war es genau Ihre Entscheidung dafür. Durch Ihr Wirken in der Welt, durch Ihre Liebe zu den Menschen ist etwas von der Liebe Gottes auf dieser Welt erschienen - Epiphanie! … Ich habe Sie kennengelernt als tüchtige, realistische, praktische, humorvolle und menschliche Schwestern. Sie haben ein gutes Rüstzeug mitgebracht: Gottvertrauen und die Liebe zur Welt, die Liebe zu den Menschen“.

Die beiden Schwestern erneuerten daraufhin ihre Gelübde. Der kräftige Gesang der Gemeinde und das dynamische Orgelspiel des Neffen von Sr. Hermenegild trugen zur Schönheit dieses festlichen Gottesdienstes bei.

Beim anschließenden Festmahl in der Mensa des Gymnasiums Friedberg gab es originelle Glückwünsche, Anekdoten und Appenzeller Jodellieder. Aus den Worten waren Glaube und große Achtung vor dem Leben der Ordensfrauen zu spüren, verbunden mit Schweizerischem Humor.  Sr. Izabela Swierad dankte P. Adrian und der ganzen Gemeinde für den lebendigen Gottesdienst und meinte:  „Ich glaube, jeder/r von uns wurde gestärkt und kam anders aus dem Gottesdienst heraus“. Sie gratulierte und dankte den Jubilarinnen für ihre Treue zu Gott  und zum pallottinischen Charisma und für ihren lebenslangen Einsatz für die Menschen, für die Kirche. Am Ende bedankte sich Sr. Hermenegild auch im Namen von Sr. Adelhild bei allen und entpuppte sich als gute Geschichtenerzählerin, als sie manches von ihren ersten Klosterjahren zum Besten gab.

Dieses frohe Fest war für alle eine schöne Erfahrung und ein beredtes Zeugnis dafür, dass der Glaube verbindet und dass ein Leben, das auf Gott gebaut ist, gelingt.

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)