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▪ Vom 11.-22. April führte Generaloberin Sr. Izabela Świerad, begleitet von Sr. Maria Landsberger die kanonische Visitation in Jekaterinburg durch, wo Sr. Katharina Gołub (Ukraine), Sr. Karolina Słomińska (Polen) und Sr. Irina Cziczerowa (Russland), die einzigen drei katholischen Ordensschwestern in einer 1,5 Mio. Stadt, einer herausfordernden Aufgabe gegenüberstehen. Die Schwestern konnten das Wachsen der Pfarrei, die Tiefe und Wärme des Glaubens ihrer Mitglieder erleben. Sie begegneten einer Realität, die noch an den Konsequenzen des kommunistischen Regimes leidet. Die Schwestern Izabela und Maria hatten die Gelegenheit, ein sehr armes Dorf zu besuchen und auch die „Blutkirche“, wo der Zar mit seiner Familie  1918 grausam umgebracht wurde. Der Besuch bei Bischof Josef Werth in Novosibirsk vermittelte ihnen einen Eindruck über die Schwierigkeiten des ökumenischen Dialogs, der von der russisch orthodoxen Kirche noch verweigert wird. Die Teilnahme an den Feiern des Palmsonntags und Gründonnerstags in der Pfarrei in Jekaterinburg und in der Messe mit der Weihe der hl. Öle in der Kathedrale von Novosibirsk waren die Höhepunkte in dieser für die Schwestern besonderen Heiligen Woche.

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)