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Wir haben den 22. Januar - das Fest des heiligen Vinzenz Pallotti - in Dankbarkeit für die Person und das Werk unseres heiligen Gründers verlebt. Gleich am Morgen lenkten die liturgischen Texte unsere Gedanken und Herzen zum Himmel, wo unser heiliger Gründer die unendliche Liebe Gottes anbetet und verherrlicht... „Mein Gott und mein Alles,“ pflegte der heilige Vinzenz zu sagen. An diesem Tag freuten wir uns über seine Person und über jedes Wort, das er uns als Geschenk und Aufgabe hinterlassen hat. Er wünschte sich zutiefst, dass die pallottinische Familie von Gott erfüllt sein und Ihn in die Welt hinaustragen solle.

Wir hatten zu unserer gemeinschaftlichen Feier unseren Mitbruder aus der pallottinischen Familie, Erzbischof Tadeusz Wojda SAC, den Metropoliten von Bialystok, eingeladen. Er leitete die feierliche Eucharistiefeier in unserer Kapelle. Bei dieser Feier waren außerdem noch Prälat Ryszard Winkiewicz, Pfarrer Józef Kozłowski und Pater Piotr Augustynowicz, der Kaplan des Erzbischofs, dabei. In seiner Predigt hob der Erzbischof insbesondere die Sehnsucht unseres Gründers nach Heiligkeit hervor. Er trug diesen Wunsch in seinem Herzen, aber er verlangte ebenso nach Heiligkeit für die Welt. Alles, was er in seinem alltäglichen Leben tat und sagte, war durchdrungen von der lebendigen Gegenwart Gottes. Alle seine Mitmenschen konnten auf seine Hilfe und Unterstützung zählen. Er kümmerte sich um alle, die sich nach Gott sehnten, und auch um diejenigen, die fern von Ihm waren.

Vom Tisch des Wortes und der Eucharistie ging es dann zum Tisch der Gemeinschaft: Wir aßen miteinander zu Abend und feierten miteinander in der Gemeinschaft des Zönakulums. Auch hier stand der hl. Vinzenz im Mittelpunkt unserer Gespräche, als wir uns gegenseitig interessante Geschichten aus seinem Leben erzählten. Er brachte an diesem Tag viel Freude in unsere Versammlung und inspirierte uns durch sein Leben und seine Spiritualität - für die unendliche Ehre Gottes, für den Sieg über die Sünde und die Rettung der Seelen. Am Ende unseres Zusammenseins segnete uns Erzbischof Tadeusz, damit wir wie Pallotti Gott in die Welt hinaustragen können.

Sr. Iwona Małachowska SAC

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)