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Am 30. September 2020 begaben sich drei Schwestern der polnischen Provinz: Sr. Elżbieta Lidzbarska, Sr. Elżbieta Malicka und Sr. Paulina Szałek in Begleitung der Provinzoberin Sr. Iwona Nadziejko und der Missionsprokuratorin Sr. Ludwika Jastrzębska nach Spišská Nowa Wieś in die Slowakei, um dort als Sakristanin und Organistin an der Wallfahrtskirche der Barmherzigkeit Gottes und als Gemeindekrankenschwester zu arbeiten.

Nach ihrer Ankunft in Spišská Nowa Wieś gingen die Schwestern zusammen mit dem Kustos des Heiligtums, P. Peter Klubert, in die Kirche, wo sie sich und die neue Aufgabe Gottes Barmherzigkeit anvertrauten. Danach wurden die Schwestern in das Haus der Pallottiner eingeladen, wo alle nach einem herzlichen Empfang ein gemeinsames Abendessen einnahmen, bei dem sie die Freude des Neubeginns miteinander teilten, voller Hoffnung und Vertrauen in Gottes Vorsehung.

Der 1. Oktober, der erste Tag ihres Aufenthalts in der Slowakei, hinterließ bei den Schwestern unauslöschliche Erinnerungen. Es begann mit einem Gebet in der Gemeinschaft der Pallottiner. Dann begaben sich die Schwestern und Priester zum Kapitel von Spis, wo Bischof Jan Kubos von der Diözese Spis auf sie wartete. Während des Gesprächs zeigte er den Schwestern große Freundlichkeit und Interesse an unseren apostolischen Plänen. Provinzoberin Sr. Iwona Nadziejko dankte dem Bischof für die Aufnahme in der Diözese, die durch die Unterzeichnung eines Vertrages bestätigt wurde. Nach der Rückkehr nach Spiska Nowa Wieś wurde um 11.00 Uhr die Messe in der Kapelle der Pallottinerpatres gefeiert in den Anliegen der Pallottinerinnen, die zum Arbeiten in die Slowakei kamen. An der Eucharistiefeier nahmen auch die Bürgermeisterin der Kommune Smiżany, Frau Mirosława Sitowa und die Leute teil, die uns das Haus vermietet hatten. Nach der Messe gab es ein festliches Abendessen, bei dem die Provinzoberin den Pallottinern und allen Gästen für die Einladung, die Hilfe und die Freundlichkeit dankte, die wir bei der Niederlassung unserer Schwestern auf slowakischem Boden erfahren haben. Als Dank erhielten unsere Wohltäterinnen und Wohltäter Bernstein-Rosenkränze und verschiedene handgemachte Lebkuchen.

Als nächstes fand ein Treffen mit der Bürgermeisterin im sogenannten Kostel statt, das zum Kommunalamt gehört. Die Bürgermeisterin begrüßte zusammen mit den Ratsmitgliedern die Schwestern offiziell in der Stadt Smiżany. Sie drückte ihre Freude und große Hoffnung auf eine gute Zusammenarbeit aus, woraufhin die Schwestern gebeten wurden, sich in das Buch der Stadt Smiżany einzutragen. Der offizielle Teil endete mit Danksagungen, dem Austausch von Geschenken und dem Singen der "Barka" (jede in ihrer eigenen Sprache). Am nächsten Tag verabschiedeten sich die Schwestern von der Provinzoberin und drückten ihre Freude darüber aus, dass sie das Apostolat in der Slowakei aufnehmen konnten und dass sie spürten, dass ihr Platz, vom Herrn vorbereitet, für diese Zeit hier ist.

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)