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TE DEUM LAUDAMUS

WIR DANKEN GOTT FÜR DAS GESCHENK DER GEMEINSCHAFT – IN FAMILIE UND SPIRITUELLER LEBENSGEMEINSCHAFT.

Am 50. Jahrestag der Ordensprofess von Sr. Consolata fand eine gemeinsame Dankesfeier statt für das Geschenk ihrer Berufung und für das Geschenk des Geistes der Gemeinschaft INFINITAM in unseren Familien. Der Herr hat uns in einem feierlichen Dankgottesdienst zusammengeführt. Der Beginn unserer Gemeinschaft war im Jahr 1974, in der Dompfarrei von Koszalin. Die Gemeinschaft organisierte damals die Jugend der höheren Schulen. Es war das besondere Ziel, dass die Jugend sich für Einheit einsetzte und für eine gute Beziehung zu den Eltern. Eine andere Aufgabe der Jugend war es, kranke, einsame und bedürftige Menschen zu besuchen, besonders an Ostern und Weihnachten und Nikolausüberraschungen vorzubereiten. Dies waren die äußeren Tätigkeiten der Gemeinschaft INFINITAM: Jeden Freitag hatten wir ein Gebetstreffen und teilten das Wort Gottes miteinander. Bei gemeinsamen Ferienfahrten und Wallfahrten lernten wir es, im täglichen Leben miteinander Gemeinschaft aufzubauen. Es war immer eine besondere Freude und eine tiefe Erfahrung, wenn wir an der Liturgie teilnahmen und auch an deren Vorbereitung beteiligt waren. Dies ist ein Wert, den wir bis zum heutigen Tag in unserem Leben pflegen und mit Freude an die nächste Generation weitergeben.

Miteinander sagten wir Dank und feierten mit großer Freude das 50-jährige Jubiläum des Ordenslebens von Sr. Consolata, das Geschenk ihrer Ordensberufung und das Geschenk unseres Familienlebens. Das Treffen machte sichtbar, wie die Gemeinschaft INFINITAM Spuren in unserem Leben hinterlassen hat durch das “Gemeinschafts-Gen”, in folgenden Dimensionen:

EUCHARISTISCHE GEMEINSCHAFT

Heilige Messe in der Kirche Mariä Himmelfahrt, in der jede/r eine Karte mit den Anliegen der Familie als Gabe zum Altar brachte.

Der Priester Jacek Zdoliński, der als Schulkind von Sr. Consolata zur Erstkommunion vorbereitet wurde verbarg nicht seine Emotion darüber, an der Jubiläumsfeier teilzunehmen und auch als Sr. Consolata ihn vor der Messe bat: “sprich nicht über mich… sprich über Gott“.  Später war eine Zeit der Anbetung mit eucharistischem Segen; es folgten Glückwünsche mit vielen Emotionen. Dank sei Gott, dass wir uns begegnen konnten; die Freude darüber begleitet uns jetzt noch.

TISCHGEMEINSCHART

Die gemeinsame Agape – das Festessen – und die Freude, den Jubiläumskuchen miteinander zu teilen.

GEMEINSCHAFT DER FREUDE

Das Geschenk der Gemeinschaft in der Eucharistiefeier, dem gemeinsamen Gebet, dem miteinander Danken, der Erinnerung an eine als Gemeinschaft zusammen erlebte vergangene Zeit (Auch durch das Anschauen alter Fotos).

GEMEINSCHAFTSERFAHRUNG IN EINER GEBETSVIGIL

Die abschließende Versammlung am Strand um eine Marienstatue, die an die Zeit vor 40 Jahren erinnerte.

Wir möchten betonen, dass unsere Einheit weiterlebt, weil Herz und Geist ein Bedürfnis danach haben. Als Gemeinschaft INFINITAM halten wir diese Einheit aufrecht durch Exerzitien, Wallfahrten, Gebetsabende und, soweit möglich, durch Familientreffen. Wir sind dankbar, dass der Herr in unsere Herzen das GEN GEMEINSCHAFTSGEIST eingepflanzt hat. Gott sei Dank für all das!

 

Von ANNA und Robert WILLAM

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)