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Die polnische Provinz der Missionspallottinerinnen hat einen großartigen Menschen verloren. Am 08. Dezember, dem Hochfest der Unbefleckten Empfängnis, ging Sr.Władysława Podwórna SAC (1934-2012) heim zum Herrn und zu der von ihr sehr geliebten Mutter der immerwährenden Hilfe. Sie war Historikerin, Bibliothekarin, Bibliophile und Archivistin – insbesondere von audiovisuellen Materialien. Professionell und leidenschaftlich bewahrte, sammelte und katalogisierte sie das Erbe der Kongregation in der Polnischen Provinz, seit den Anfängen. Sie hatte eine große Liebe zur Kongregation und zur Kirche und eine schier grenzenlose Energie für ihre Aufgabe. Als Provinzarchivistin trug sie dafür Sorge, dass alles Material in perfekter Ordnung war, so dass ihre Arbeit leicht anderen übertragen werden konnte, für die nächsten Generationen. Sie hatte die sehr ausgeprägte Eigenschaft, nichts zu verschwenden. Sie konnte in den Dingen eine zukünftige nützliche Verwendung erkennen oder sie als Frucht sehen, die unserer Zukunft dienen. Gott gab ihr eine ungewöhnliche Gabe, in jeder Person die Werte zu erkennen.

Unsere Kongregation wäre ohne die Aufbewahrung ihrer Geschichte wie eine Passantin, die kein Gesicht hat. Eine Kongregation, die das Erbe früherer Generationen in ihren Händen trägt, hat einen wertvollen Schatz; sie ist weise wegen der Weisheit derer, die vorausgegangen sind. Sie sieht das Ebenbild Gottes in den Menschen, die diese Kongregation mit Liebe und durch Liebe geschaffen haben.

Sr. Władysława war viele Jahre lang die Wächterin dieses Erbes. Ihr plötzlicher Tod ruft uns ihre Worte ins Gedächtnis: „Ich habe die Aufgabe erfüllt, die mir aufgetragen war. Den Rest überlasse ich euch.“ Dieser Tod wirft die grundlegende Frage nach den historischen Sammlungen früherer Generationen auf, unserer Sorge um die Erhaltung des archivierten Materials, damit nach einigen Jahrzehnten die Arbeit von Sr. Władysława nicht vergeudet sein wird.

In diesem Sinne lasst uns den Herrn bitten: Herr, gib ihr die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihr.

Liebe Sr. Władysława, ruhe durch die Barmherzigkeit Gottes in Frieden – wir werden dein Erbe hier auf Erden bewahren, aber schau von oben weiterhin auf uns. Möge die Mutter Gottes Dich fest in ihre liebenden Arme schließen.

Sr. Miriam Studzinska, SAC

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)