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Unter dem Thema "Gott gab uns nicht einen Geist der Furcht, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit" (2 Tim 1, 7), brachen die beiden Generalrätinnen, Sr. Liberata Niyongira, begleitet von Sr. Honorata Lyimo, zur Visitation vom 23. Januar - 14. Februar 2020 in die Gemeinschaften der Delegatur Johannes Paul II. in Kamerun auf. Der Delegatur gehören 16 Schwestern an: 11 polnische Missionarinnen, 5 einheimische Schwestern, eine Novizin im internationalen Noviziat in Arusha/Tansania und 4 Postulantinnen.

Kamerun ist eines der afrikanischen Länder, das an der Schnittstelle zwischen West- und Zentralafrika liegt. Seine ethnisch vielfältige Bevölkerung gehört zu den städtischsten in Westafrika. Die Hauptstadt ist Yaoundé, sie befindet sich im zentralen südlichen Teil des Landes. Das Land ist reich an großen Wäldern mit grüner Vegetation, Bergen und Flüssen.

Seit dem 19. Jahrhundert gelten die Pallottiner und Pallottinerinnen auf Seiten des katholischen Glaubens als Teil der kamerunischen Geschichte. Für die Menschen sind sie Väter und Mütter des Glaubens. Als wir Dchang, das von den deutschen Pallottinerinnen vor hundert Jahren erbaute Haus, besuchten, waren wir erstaunt, wie solide und fest es immer noch steht. Es wurde für uns zum Symbol für die Gegenwart des pallottinischen Geistes, der in Kamerun und seiner Geschichte von einer Generation zur anderen getragen wurde und lebendig ist.

Beseelt von der Freude des Evangeliums und dem Missionsgeist der Pionierinnen, die Kamerun während des Ersten Weltkriegs verließen, wagte sich 1998 eine Gruppe von Schwestern aus der polnischen Provinz mutig an die Fortsetzung dieser Mission. Die Schwestern arbeiten in drei Diözesen: Yaoundé, Doume und Bafoussam. Getragen vom Charisma des hl. Vinzenz Pallotti und dem Werk der Evangelisierung widmen sich die Schwestern vor allem der Pastoral in Pfarreien, Gefängnissen, geistlichen Zentren, Schulen und Hochschulen. Ihre selbstlose Hingabe an die Armen hat einen großen Einfluss auf das Leben der Menschen, denen sie dienen und mit denen sie in ihren täglichen Bemühungen zusammenarbeiten. Wir haben den selbstlosen Dienst unserer Schwestern während unseres Aufenthalts bei ihnen in verschiedenen Gemeinschaften erlebt und ihren Mut, Christus durch ihren Dienst bekannt zu machen, sehr geschätzt. Wir danken unseren Schwestern von ganzem Herzen, dass sie uns ihre Freuden und Herausforderungen mit großem Vertrauen mitgeteilt haben.

Wir hatten auch die Freude, den Erzbischof von Yaounde, His Rt. Rev. Jean Mbarga, und Rt. Rev. Jean Ozga, den Bischof der Diözese Doume - Abong Mbang, zu treffen. Beide brachten ihre Freude zum Ausdruck und würdigten die Anwesenheit unserer Schwestern.

Auch wir dankten ihnen für ihre Unterstützung unserer Schwestern. Wir beten für unsere Schwestern, dass Gott ihren Einsatz segnen und sie mit neuer Gnade und Kraft erfüllen möge, damit sie ihre Arbeit mit viel Hoffnung zur größeren Ehre Gottes fortführen können.

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)