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Am Festtag Unserer Lieben Frau von Guadelupe am 12. Dezember 2011 feierten die Schwestern der Provinz Mutter der Göttlichen Liebe ihr Silberjubiläum. Mehr als 30 Missionspallottinerinnen aus allen lokalen Kommunitäten kamen vorzeitig im St. Vincent Krupa Konvent in Bangalore im Bundesstaat Karnataka zusammen und vereinigten ihre Talente in vielfältiger Weise, um dieses außergewöhnliche und historische Ereignis vorzubereiten.

Sie schätzten sich glücklich, dass der Erzbischof von Bangalore, Bernard Moras, zwei Provinziäle der Pallottiner in Indien und die Provinzoberin der Schwestern des Katholischen Apostolates anwesend waren. Unter den erlesenen Gästen war auch P. Manfred Hauck SAC, der von Anfang an unseren Schwestern in Indien zur Seite stand und sie in ihrem Wachsen begleitete. Weiterhin waren Frau Cresy, Mitglied von Khristsevikas, und viele Repräsentanten anderer pallottinischer Kommunitäten anwesend, Priester und Ordensleute sowie Frau Helena Morkisz, die Schwester von Sr. Stella Holisz, die Eltern und Verwandten unserer Schwestern in Bangalore und zahlreiche Gemeindemitglieder.

Als der Chor melodisch mit dem Eingangslied begann, zogen 25 Schwestern, die jeweils eine brennende Kerze trugen, in einer Prozession zu einem schön geschmückten Pandal im Garten vor unserem Konvent, um die Eucharistie zu feiern. Die Prozession führten die Generaloberin Sr. Izabela Świerad, Sr. Stella Holisz und Sr. Josephina D’Souza an. Die Provinzrätin Sr. Helen Lourduswamy führte in die Liturgie ein und Erzbischof Bernard Moras war der Hauptzelebrant unter 24 Konzelebranten. Er wurde mit „Mangala Arathi“ empfangen und alle Teilnehmenden an der Eurcharistiefeier wurden mit „Kumkum und Sandelholzpaste“, die auf die Stirn gestrichen wurde, willkommen geheißen. In seiner Predigt lud der Erzbischof alle Gläubigen ein, den Glauben in das Leben der Gesellschaft hineinzutragen und die Gute Nachricht in der Erzdiözese Bangalore zu verkünden, die das Jahr 2012 der Evangelisierung gewidmet hat. In einem Prozessionsgang zur Gabenbereitung brachte Sr. Josephina D’Souza einen Blumenstrauß im Namen aller Mitglieder der Provinz dar. Und während der Doxologie ehrten die Kandidatinnen Gott auf typisch indische Weise mit einem „Maha Arathi“ mit Blumen, Weihrauch und Licht.

Im Anschluss an die Eucharistiefeier lud Sr. Alda Paes, die die Zeremonie leitete, verschiedene Schwestern ein, die Honoratioren des Tages mit einem Schal zu beglückwünschen sowie mit einem Andenken mit einem Bild des Hl. Vinzenz Pallotti und dem Thema des Jubiläums darauf „Alles für die Unendliche Ehre Gottes“. Sr. Izabela dankte dann in ihrer Jubiläumsansprache jeder Schwester, die ein Instrument im Aufbau der Provinz Mutter der Göttlichen Liebe gewesen ist.

Im kulturellen Programm präsentierten Studenten des Bangalore Wohnheims einen Gebetstanz, der die Gedanken aller zu Gott dem Allmächtigen erhob. Die Kandidatinnen und Postulantinnen reihten sich in den Tanz mit den Studenten ein und gemeinsam zeigten sie einen Tanz, der die Kulturen und Sprachen der verschiedenen Gegenden der Provinz darstellte. Zwei Studenten der Manjeshwar School zeigten das Leben des Hl. Vinzenz Pallotti in einem Tanz. Die Vizeprovinzoberin Sr. Inacinha Fernandes hielt eine Dankesrede und die Feierlichkeiten zum Silberjubiläum endeten mit einer AGAPE.

Sr. Lillian Kaniampuram SAC

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)