Besucher Zähler

16847739
Seit 2011
16847739

▪ Für die Schwestern im Nordosten Brasiliens ist es immer ein besonderes Ereignis, wenn Mitschwestern aus dem fernen Europa kommen. In den vergangenen Wochen besuchte Sr. Magdalene Klein im Auftrag der Provinzoberin Sr. Helga Weidemann die vier Kommunitäten in Teresina, Codó und Timbiras im Nordosten Brasiliens.

Sie reiste in Begleitung von Generalvikarin Sr. Maria Landsberger, Rom. Da zur Zeit im Nordosten Brasiliens die Regenzeit begonnen hat, war der Aufenthalt als feucht-heiß zu bezeichnen. Die Gäste wurden auch nicht vor plötzlichen, heftigen Wolkenbrüchen verschont. Da sie wussten, dass eine gute Regenzeit für die Menschen dieser Gegend lebensnotwendig ist, nahmen sie solche Wetterkapriolen gelassen hin. Die schöne Seite war, dass der Regen das staubig-dürre Land in ein grünes und blühendes Paradies verwandelt hat.

▪ Jeweils für einige Tage teilten die Besucherinnen das Leben der Schwestern in den verschiedenen Kommunitäten. Sie hatten Gelegenheit mit jeder einzelnen zu sprechen. Zweimal trafen sich alle Schwestern, zum spirituellen Austausch und um Anliegen der Gemeinschaft und des Apostolats gemeinsam zu reflektieren. Am 02.02.2011, dem Fest der Darstellung des Herrn, hatten sich die Schwestern in Teresina versammelt. In einer schön gestalteten Eucharistiefeier in der Kapelle des Noviziatshauses erneuerten Sr. Raimunda Maria und Sr. Joelma die zeitliche Profess und anschließend erneuerten alle ihre Gelübde.

▪ Die Gäste besuchten auch die verschiedenen apostolischen Projekte der Mitschwestern, z.B. JOAMA, eine Tageseinrichtung für drogenabhängige Jugendliche und die kleine Sportschule „Vicente Pallotti“ für Schulkinder in der Großstadt Teresina. In der Stadt Codó wurden sie in der „Creche São Vicente Pallotti“ erwartet, einer Kindertagesstätte für unterernährte Kleinkinder und in einem anderen Stadtteil in der Tageseinrichtung „Criança Esperança“ .für milieugefährdete Schulkinder.

▪ Auch eine Begegnung mit Bischof Sebastião Bandeiro Coélho in Coroatá, dem Nachfolger des kürzlich verstorbenen ersten Diözesanbischofs Reinhard Pünder stand auf dem Programm. Zusammen mit Bischof Sebastião besuchten Sr. Magdalene, Sr. Maria und Sr. Silvia zuerst das Grab von Bischof Reinhard Pünder. Auch an einer Eucharistiefeier, die am 30. Todestag gefeiert wurde, zu der alle Priester und Ordensleute sowie Vertreter der Pfarreien eingeladen waren, nahmen die Besucherinnen teil.

▪ Eine schöne Erfahrung im Nordosten Brasiliens war die Begegnung mit der pallottinischen Familie. Das lebendige Miteinander im spirituellen Austausch, im pastoralen und sozialen Engagement von Pallottinern, Pallottinerinnen und UNIO-Gruppen, ist beeindruckend und allein schon eine Reise wert.

▪ Mit der Bitte, bald wieder zu kommen, wenn Gott es will, und vielen herzlichen Umarmungen wurden die Besucherinnen am 21.02.2011 wieder verabschiedet.

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

________________

 

"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

________________

 

"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

________________

 

„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

________________

 

"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)