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Vom 23. Mai bis 10. Juni 2018 besuchten Schwester Maria Landsberger (Delegierte der Provinzoberin Sr. Helga Weidemann SAC) und Schwester Ingrid Schuler (Missionsprokuratorin der deutschen Provinz) die beiden Gemeinschaften unserer Schwestern im Nordosten Brasiliens, in Codó und Timbiras. Sie sind eine kleine Gruppe von 6 einheimischen Schwestern. Zwei Novizinnen sind derzeit im internationalen Noviziat in Tansania.  Die Schwestern verbrachten mehrere Tage in jeder der beiden Gemeinschaften, besuchten ihre Apostolatsorte und trafen sich mit den Schwesterngemeinschaften, den Pallottinerpatres und dem Bischof von Coroata, Dom Sebastião Bandeira Coelho.

Die Schwestern arbeiten in drei Pfarreien, zwei davon sind pallottinisch. Sie engagieren sich in der Koordination der Pfarrkatechese, in der Senioren- und Trauerpastoral; sie nehmen an den UAC-Gruppen der Pfarreien teil und vertreten unsere Kongregation im Nationalen Koordinationsrat der Unio  vertreten; eine Schwester engagiert sich bei den Basisgemeinden auf dem Land und gibt katechetische und Bibelkurse in entfernten Dörfern, wobei sie mit allen möglichen Transportmitteln auf schwierigen Straßen unterwegs ist. Neben der pastoralen Arbeit betreuen die Schwestern zwei pallottinische Sozialprojekte mit Jugendlichen am Stadtrand von Codó und Teresina, wo Arbeitslosigkeit und Drogen die Gesellschaft bedrohen. Zur Deckung ihrer Lebenshaltungskosten arbeiten zwei der Schwestern als Lehrerinnen und eine im ambulanten städtischen Gesundheitsdienst.  

Im Allgemeinen ist das Leben für die Menschen im Staat Maranhão, der als einer der ärmsten in Brasilien gilt, mühevoll. Politische Korruption und die weit verbreitete Gewalt (meist durch Drogenabhängigkeit verursacht) gehen Hand in Hand mit einer gastfreundlichen, offenherzigen Kultur von frohen Menschen.

Die brasilianische Kirche ist sehr aktiv in der Förderung der Laien, als missionarische Jünger. Das Leitthema für dieses Jahr 2018 ist: Christliche Laien, Männer und Frauen, Protagonisten einer "Kirche im Aufbruch", im Dienste des Reiches Gottes - "Laien, Salz der Erde und Licht der Welt"! (Es scheint, dass der hl. Vinzenz Pallotti den brasilianischen Bischöfen in die Ohren geflüstert hat!)

Wir bitten Sie um das Gebet, dass unsere brasilianischen Schwestern ihren missionarischen Ruf als geweihte Frauen unter dem Volk Gottes in dieser Region weiterhin treu erfüllen können.

 

Sr. Maria Landsberger SAC

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)