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Visitation der Generaloberin der Missionspallottinerinnen bei den Gemeinschaften in Brasilien Vom 7. bis   20.  Dezember 2013

Vom 7. bis  20.  Dezember 2013 hielt unsere Generaloberin Sr. Izabela Świerad SAC, begleitet von ihrer Vikarin Sr. Maria Landsberger SAC die kanonische Visitation in unseren Kommunitäten in Maranhão, einem Staat im Nordosten Brasiliens.  Unsere Gemeinschaften gehören zur Deutschen Provinz und wir sind sieben Schwestern, eine deutsche und sechs Brasilianerinnen.  Es war eine Freude für uns, Sr. Izabela willkommen zu heißen, die zum ersten Mal hier war und Sr. Maria, die lange Jahre mit uns gelebt und gearbeitet hatte.

Unsere Besucherinnen von Rom wurden von Sr. Maria Avaní Sousa da Silva und Sr. Maria Raimunda (Darzinha) Lopes Pereira, zusammen mit P. Manuel SAC von Codó im Flughafen von Teresina (der Hauptstadt des Nachbarstaats Piaui) empfangen. Die Visitation begann in der Kommunität der kleinen Stadt Timbiras (etwa 3 Std. vom Flughafen entfernt), wo die Missionspallottinerinnen, die 1980 in Brasilien begannen, ihre erste Niederlassung hatten. Es schloss sich der Besuch in Codó an, einer großen Stadt, 30 Minuten von Timbiras entfernt, wo die Schwestern in zwei Stadtteilen leben, São Raimundo und Santa Terezinha. Bevor die Schwestern zurückkehrten, besuchten sie die Sozialprojekte von Sr. Avani in Teresina. Unsere Kommunität dort wurde 2013 wegen der geringen Zahl von Schwestern geschlossen, jedoch wird die Arbeit von engagierten Leuten weiter getragen, einige von ihnen sind Mitglieder der Unio. Sr. Avani begleitet die Aktivitäten durch regelmäßige Besuche.

In unseren Gemeinschaften erlebten die Besucherinnen   unser  tägliches Leben mit, besuchten unsere Projekte, nahmen an den Eucharistie- und Wort Gottes Feiern in der Stadt und in Basisgemeinden auf dem Land  teil und besuchten einige unserer Familien. Zusammen mit Sr. Silvia waren sie von Bischof Sebastião Bandeira Coelho zum Gespräch und zum Mittagessen in der Diözesanstadt Coroatá eingeladen. Wir hatten zwei Versammlungen mit allen Schwestern und die Besucherinnen nahmen an einem frohen Treffen mit lokalen Unio Mitgliedern teil. Sr. Izabela ist ein froher Mensch; ihre Energie steckte uns an und wir fühlten uns trotz der Sprachschwierigkeiten verbunden mit ihr. In der Tat, mit der Sprache der Liebe können alle sich verstehen.

Es war eine kurze, jedoch intensive Zeit, in der wir die Freude des Zusammenseins erlebten. Jedoch waren wir in diesen Tagen auch fassungslos und von großem Schmerz getroffen, da es einer unserer Schwestern, Sr. Marylande Rodrigues Lopes, nicht gut ging und sie nach sehr kurzer Krankheit unerwartet  16. Dezember starb.  Es war und ist eine Zeit der Trauer für uns; wir versuchen, den Willen Gottes für uns in dieser Zeit, in der wir vor neue Herausforderungen gestellt sind, zu verstehen und anzunehmen. Wir erfuhren auch Gottes Plan in dieser leidvollen Zeit, da Sr. Izabela und Sr. Maria bei uns waren und wir uns durch ihre tröstende Gegenwart unterstützt und gestärkt  fühlten.

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Die Visitation von Sr. Izabela ermutigte uns, unsere Treue zu Gott, zu unserer missionarischen pallottinischen Berufung und zum  Leben in Gemeinschaft zu erneuern. Sie spornte uns auch an, uns noch mehr in der Berufungspastoral zu engagieren. Wir sind sehr dankbar für ihre Zeit bei uns.

Vereint im Geist Vinzenz Pallottis

Sr. Silvia de Almeida

Sr. Maria Avani  Sousa da Silva

Sr. Elza (Ephrem) Lau

Sr. Iêda Maria Siqueira Silva

Sr. Maria Raimunda Lopes Pereira (Darzinha)

Sr. Rosangela Sousa

Sr. Maria do Espirito Santo da Silva (Santa)

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)