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Community in Brasil

Am Samstag, dem 1. August 2020 feierten die Schwestern in Timbiras/Brasilien 40 Jahre Präsenz und missionarischen Einsatz im Nordosten ihres großen Landes. In der geräumigen Pfarrkirche konnten sich – entsprechend der Regelungen in der dort zur Zeit entfesselten Coronaepidemie – etwa 100 Personen versammeln, die zusammen mit den Schwestern Gott für eine kostbare Geschichte des gemeinsamen Zeugnis-Gebens von Glauben und Liebe dankten. Der Bischof von Coroatá, Dom Sebastiao Bandeira Coelho, der der Eucharistiefeier vorstand,  Pfarrer José Wasensteiner SAC und einige andere Pallottiner und weitere Vertreter des Klerus waren dabei, um mit den Schwestern und der Gemeinde diesen schönen Anlass zu feiern. In seiner Predigt sagte Dom Sebastiao:  das Evangelium der Brotvermehrung zeigt uns gerade in dieser Zeit, wo wir alle an den Folgen der Corona-Pandemie leiden, etwas über den Sinn des Ordenslebens, wozu es dient: "Gott braucht Menschen, Apostel und Apostelinnen, die eine Antwort der Liebe geben auf das vielfache Leiden der Menschen. Er braucht Menschen, die sich mehr um die Nöte anderer sorgen als um die eigenen."

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Liebe Freunde,

Anfang dieses Jahres wurde ich nach über 28 Jahren meines Wirkens in der Pfarrei São Raimundo in Codó in die Nachbarstadt Timbiras versetzt, wo am 16. Februar dieses Jahres der Gottesdienst stattfand, bei dem ich offiziell durch Diözesanbischof Dom Sebastião in die neue Pfarrei eingeführt wurde. Ich wohne hier allein in einem Pfarrhäuschen und mache meine ersten Gehversuche in der neuen Pfarrei. Die Pfarrei nahm mich sehr herzlich auf.

Timbiras ist die pallottinische Wiege von Maranhão. Hier begannen vor genau vierzig Jahren die pallottinischen Schwestern Mathilde, Rita und Christina ihre missionarisch pallottinische Arbeit im Geist des Heiligen Vinzenz Pallotti, das Apostolat aller Getauften zu verkünden und zu leben, im Aufbau unzähliger Gruppen und Laienbewegungen. Bis heute ist die Pfarrei von diesem Geist beseelt, und die pallottinischen Schwestern arbeiten weiterhin unermüdlich, den apostolischen Geist der Mitverantwortung aller Getauften in Kirche und Welt zu wecken, zu fördern und zu vertiefen.

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P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)