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Deutschland

FEIER VON GOLDENER PROFESS UND GNADENJUBILÄUM IN GERMANY

Am 11. August 2012 feierten im Kloster Marienborn sieben Schwestern ihr goldenes Professjubiläum. Die Jubilarinnen Sr. Ambrosa Neuheiser, Sr. Clementia Burkard, Sr. Hildegard Wurm, Sr. Maria Reginata Nühlen, Sr. Pacifica Sperlich, Sr. Reinhild Ohm und Sr. Rita-Lore Wicklein hatten am 15. August 1962 ihre erste Profess in Limburg abgelegt.

Mit ihnen feierte Sr. Christine Bohr aus England nach 70 Jahren Profess. Die gebürtige Saarländerin hatte ihre ersten Gelübde 1942 in Zeiten des Krieges abgelegt und lebt seit 1948 in England.

An der Feier konnte die Generaloberin Sr. Izabela Swierad teilnehmen, die zur Visitation nach Deutschland kam und einige Tage früher angereist war. In der Vesper des Vorabends hielt Sr. Izabela eine kurze Reflexion und sagte anerkennende Worte zu den Schwestern.  Zu Beginn des  Jubiläumsfestgottesdienstes am nächsten Tag stellte Provinzoberin Sr. Helga Weidemann die Jubilarinnen und das Leitwort vor, das die jeweilige Schwester in ihrem Leben begleitet hatte.

Den festlichen Gottesdienst, zu dessen Gestaltung die Schola der Pallottiner beitrug, zelebrierte P. Dr. Heribert Niederschlag SAC aus Vallendar. Er verglich das Ordensleben mit einer „lebenslangen Kur“ gegen Kräfte, die uns wie „schwarze Löcher“ in ihren Bann ziehen wollen. In der Regel werden wir angetrieben von den Wünschen zu besitzen, als Mutter oder Vater Leben weiterzugeben, das Sagen haben zu wollen. Doch geht es darum, loszulassen und hinzuhören, sich Gott in dem Vertrauen zu öffnen, dass Er sorgen wird, sich von der erbarmenden Liebe Gottes umfangen zu lassen und Freude weiterzuschenken. Als Pallottinerinnen und Pallottiner sollen wir Zeugnis geben von der unzerstörbaren Liebe Gottes, die eine Kraft ist, die Schuld in Segen und Tod in Leben verwandelt, die darauf vertraut, dass alle Menschen wieder zu ihm finden.

In der Vesper am Abend des Festtags schlug Sr. Margret Harbaum mit einem geistlichen Impuls eine Brücke zwischen den Feiern der Jubiläen und der Ersten Profess.

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)