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Deutschland

Aus dem schriftlichen Nachlass von Sr. Maria Knaus SAC

Wenn ich mich frage, was mich all die Jahre getragen hat, dann kommt mir mein Leitmotiv sofort in den Sinn: „Die Freude an Gott, ist meine Kraft“ aus dem Buch Nehemia. Ja, mein Inneres war trotz äußerlicher Sorgen und Bedrängnis immer voll Freude. Ich konnte mich über Gott freuen und Ihm danken für seine Güte, für sein Erbarmen, aber am meisten für seine große Herrlichkeit. Immer wieder klingt es in meiner Seele: „Wir sagen Dir Dank ob Deiner großen Herrlichkeit“.

Die Freude an Gott bewirkt in mir einen tiefen Frieden, den nichts gefährden oder zu Grunde richten kann. Sie hilft mir, den anderen gut zu sein, obwohl es mir nicht immer gelingt, denn ich bin trotz allem auch auf mich bedacht. Die Freude an Gott lässt mich manchmal innerlich aufjauchzen und jubeln. Ich bete gern, wenn ich auch feststellen muss, dass meine Gedanken wandern und nicht immer bei der Sache sind. Mein größtes Geschenk ist die tägliche Eucharistiefeier, bei der Jesus mich mit nimmt in sein Leiden, seinen Tod und seine Auferstehung.

Meinen Eltern bin ich sehr dankbar, dass sie mir in der Taufe den Namen Maria gaben, und meine Tante Maja meine Taufpatin wurde. Sie war mir immer ein Vorbild und ließ sich an Güte und Liebe nicht übertreffen.

Von klein auf dachte ich immer, dass Maria der schönste Namen ist, den es gibt. Ich glaube, dass Maria, die Mutter Jesu mich auf meinem Lebensweg begleitet. Zu ihr nehme ich immer wieder meine Zuflucht, denn sie weiß am besten, was ich benötige, um Freude am Dreifaltigen Gott zu haben und aus dieser Freude mein Leben zu gestalten.

„Wie freute ich mich, als man mir sagte, zum Haus des Herrn wollen wir gehen.“ Möge diese Freude mein Inneres ganz erfüllen, wenn der Herr mich zu Ihm in seine ewigen Freuden ruft.

Das ist mein Wunsch und mein Gebet heute und, ich hoffe, an allen Tagen meines Lebens ... und für euch alle, die ihr diese Worte hören werden.

Limburg im Oktober 2008

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)