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In diesem Jubiläumsjahr, 50 Jahre nach der Heiligsprechung Vinzenz Pallottis, zeigt sich eine zunehmende Notwendigkeit der Beschäftigung mit unserer Spiritualität durch Pallottinische Bildung, des vertieften Kennenlernens unserer Spiritualität, um den Glauben zu verkünden und die Liebe zu entzünden und das Charisma unseres Gründers im Zusammenhang mit der Neuevangelisierung zu verbreiten. Dies stand im Mittelpunkt des Treffens des Generalkoordinationsrats 2012. Es fand vom 23. - 28. Mai im Generalat der Missionspallottinerinnen in Rom statt.

Viele Dinge standen auf der Tagesordnung, die uns während der ganzen Woche beschäftigten. Wie in solchen Jahrestreffen üblich, gab es Berichte vom Präsidenten, Sekretär und dem Finanzbeauftragten. Es folgte darauf jeweils eine Diskussion über vorbereitete Themen; Wichtige Punkte waren Ernennungen für einzelne Aufgaben und die Wahl des Präsidenten und der Vizepräsidentin der Vereinigung vom Katholischen Apostolat. Wir suchten nach Wegen, die Entwicklung zukünftiger Unternehmungen zu fördern und die Unio in den verschiedenen Ländern in der Welt zu verbreiten.

Während unserer gemeinsamen Zeit konnten wir miteinander eine Zönakulums- und Pfingsterfahrung machen, besonders durch die verschiedenen Momente, in denen wir miteinander beteten und um die Führung des Hl. Geistes baten. Wir wussten uns in Gemeinschaft mit Maria, der Königin der Apostel und fühlten uns, während wir Vorschläge erarbeiteten und Entscheidungen trafen, von der weltweiten Pallottinischen Familie im Gebet begleitet. In unserer Festmesse der Königin der Apostel sangen und beteten wir in vielen verschiedenen Sprachen.

Wir hatten auch die schöne Gelegenheit, in der Kirche Regina degli Apostoli an der Pfingstvigilmesse mit einer anschließenden gesungenen Gebetsvigil teilzunehmen. Mitglieder der Quinta Dimensione hatten sie gestaltet. Es war eine sehr schöne und erhebende liturgische Erfahrung für alle Anwesenden. Sieben von uns aus verschiedenen Ländern brachten Kerzen zum Altar, die Gaben des Hl. Geistes symbolisierten. Diese Kerzen werden in unsere Länder gebracht und wir hoffen, dass sie Ausdruck sein werden für die verschiedenen Geistesgaben, die in den Lokalen Koordinationsräten und Ausbildungsgruppen zur Wirkung kommen sollen. Nach der Liturgie waren wir zusammen mit Pfarreimitgliedern und der Quinta Dimensione zu einer Agape eingeladen.

Die internationalen Vertreter der Pallottinischen Familie im neuen Koordinationsrat danken herzlich für die wunderbare Gastfreundschaft der Missionspallottinerinnen; sie fanden eine familiäre Umgebung und in der Casa Procura neben dem Generalat erwarteten uns nach intensiver Arbeit in den Sitzungen köstliche Mahlzeiten und angenehme Zimmer, wo wir ruhen und an jedem Tag wieder mit neuer Kraft zusammen arbeiten konnten. Ein herzliches Dankeschön gilt besonders unseren Sekretärinnen und Übersetzerinnen, ohne die wir vor einem neuen Turm von Babel gestanden hätten. Ihre Fähigkeiten, Geduld und Bereitschaft, uns zu unterstützen, wurden von allen sehr geschätzt.

 

Patricia Wisolith - GKR- Mitglied aus Australien

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)