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Vom 14. bis 19. Juli 2015 fand der dritte internationale Kongress der Vereinigung des Katholischen Apostolats in Brasilien, São Paulo, im Zentrum Mariapolis Ginetta statt. Das Thema: Jesus, Freude, die sich erneuert und sich mitteilt stammt aus Worten der Enzyklika Evangelii Gaudium von Papst Franziskus. Es war in der Tat ein Treffen, das viel Freude und Gemeinschaft hervorrief und uns erneut herausforderte, unseren missionarischen Auftrag in der Welt zu leben. Der Kongress war eine integrierende Zönakulums Erfahrung, die die 153 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus 17 verschiedenen Ländern miteinander machten.

Wir hatten vier Generalobere/innen der Unio unter uns:  P. Jacob Nampudakam SAC, den Kirchlichen Assistent der Unio, Sr. Ivete Garlet CSAC von den römischen Pallottinerinnen, unsere eigene Generaloberin Sr. Izabela Swierad SAC und Sr. Carmen vom Marianischen Institut aus Bolivien. Inspirierende und herausfordernde Predigten und Vorträge, ermutigende Zeugnisse von Laienmitgliedern und Mitgliedern des geweihten Lebens und gut vorbereitete Feiern der Eucharistie, des Stundengebets und der Anbetung bereicherten uns alle und emutigten uns, die Netze neu auszuwerfen und unser pallottinisches Charisma mit erneuertem Einsatz zu leben.

In unserem Auditorium hatten wir ein grosses Bild der Königin der Apostel und Reliquien von Vinzenz Pallotti in einem schönen Schrein, der die pallottinischen Gemeinschaften in Brasilien während des Jubiläumsjahrs besucht hatte und uns jetzt daran erinnerte, dass jedes Mitglied der Unio eine „lebendige Reliquie, ein kleines Stück von Pallotti” ist, wie die Vorsitzende der Unio, Donatella Acerbi, sagte. Die Tage des Kongresses wurden von der Unio Musikgruppe Manhã de Luz von der pallottinischen Pfarrei in Arapongas begleitet, die viel zur Freude und spirituellen Tiefe des Treffens beitrugen.  Jeder Moment war etwas Besonderes...der Eröffnungsgottesdienst  mit Kardinal Odilo Scherer, Erzbischof von São Paulo, die geschwisterliche Präsenz und der herausfordernde Vortrag von Bischof Julio Akamine SAC, Weihbischof in São Paulo, der Beitrag des Ehepaars Hernelinda und Artur Zanin von den Equipes of Notre Dame, die 2013 an der Bischofssynode zu Ehe und Familie in Rom teilnahmen, um nur einige zu nennen.

Die Fahrt zum riesigen nationalen Marienheiligtum Nossa Senhora Aparecida (Patronin Brasiliens) in der Stadt Aparecida, wo wir mit tausenden von Pilgern an der Eucharistiefeier teilnahmen, der Bischof Julio Akamine SAC vorstand, mit vielen pallottinischen Mitbrüdern als Konzelebranten, war für uns ein abschliessendes Ereignis inmitten des warmherzigen und lebhaften brasilianischen Volks.

Die Auswertung und ein Moment der  die Gelegenheit gab,  “danke” zu sagen, geleitet von der Vorsitzenden Donatella Acerbi, war eine reiche Ernte von Worten der Dankbarkeit aus dem Mund der Vertreter aller Länder. Sie haben die Wahrheit des Themas des Kongresses bestätigt: Jesus ist die Freude, die uns verbindet und uns in die Welt sendet!  Hier einige Beispiele:

“Es war eine schöne Erfahrung der internationalen Gemeinschaft, mit viel Freude” -   “Ich bin überzeugt, dass es nichts Charismatischeres gibt als Vinzenz Pallotti” – Wir haben als Familie gelebt und die Einheit in der Verschiedenheit erfahren”.

Wir gratulieren und danken dem Vorsitzenden des brasilianischen nationalen Koordinationsrat, Dario Ivatiuk, der Kommission des Kongresses und P. Rory Hanly SAC, Generalsekretär der Unio,  mit den Mitgliedern des Sekretariats  in Rom und allen, die zu diesem Kongress einen Beitrag geleistet haben. Jetzt sind wir gerufen, seine Früchte zu leben.

 

Mehr Informationen und Material vom Kongress finden Sie auf der internationalen Website der Unio:

www.unionofcatholicapostolate.com

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)