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Der General-Koordinationsrat (GKR) der Vereinigung des Katholischen Apostolates traf sich vom 10. bis 16. Mai 2013 in Rom. Das Treffen fand statt im internationalen Formationszentrum der Vereinigung in der Via Giuseppe Ferrari, neben der Kirche Königin der Apostel.

Der Rat besteht aus den drei Generalobern der pallottinischen Kerngemeinschaften – der Pallottiner mit Patres und Brüdern, und der beiden Schwesterngemeinschaften, sowie zehn gewählten Mitgliedern aus der ganzen Welt. Neben diesen gewählten Mitgliedern werden auch drei Ersatzleute gewählt, um einzuspringen, falls jemand von den gewählten Mitgliedern nicht kommen kann. Zum ersten Mal mussten alle drei Ersatzleute dabei sein, da drei Mitglieder sich entschuldigen mussten, zwei von ihnen sehr kurzfristig aus Gesundheitsgründen. Glücklicherweise konnten es die drei Ersatzleute, die alle in Rom leben, möglich machen zu kommen. Und so trafen sich dreizehn Ratsmitglieder, der Sekretär und die Sekretärinnen, die Übersetzerinnen, und der juridische Assistent – zusammen 19 Personen.

Das Treffen fand in den Tagen der Pfingstnovene in einer familiären Atmosphäre statt. Im Hören auf Gott und aufeinander versuchten alle die Notwendigkeiten für die Unio heute und für dieses Koordinierungsgremium zu erkennen. Obwohl es eine volle Agenda gab, waren alle bereit, nicht einfach nur die Punkte abzuarbeiten, sondern Verantwortung zu übernehmen.

Einige Punkte der Agenda mögen die Vielfalt der Fragen veranschaulichen, die es zu behandeln gab. Es gab die Berichte des Präsidenten, des Generalsekretärs und des Generalökonoms. Es gab eine Nachmittagssitzung mit den drei Generalräten der Kerngemeinschaften. Es gab Überlegungen zur Rolle und Funktionsweise des GKR selbst und seiner Mitglieder zwischen den jährlichen Treffen, zum pallottinischen Charisma im Dienst der Neu-Evangelisierung, und zur Natur und Rolle der Lokalen Koordinationsräte. Es gab Zeit für anfängliche oder weiterführende Gedanken zu verschiedenen pallottinischen Treffen, die noch anstehen – wie dem der internationalen Bildungskommission und dem der nationalen Promotoren für die Bildung, dem Treffen von Laiengemeinschaften innerhalb der UAC, und dem nächsten Generalkongress, der im Juli 2015 stattfinden wird. Es gab Dinge, die entschieden oder approbiert werden mussten – wie Statuten, Präsidenten und Vizepräsidenten neu errichteter Nationaler Koordinationsräte, Ernennungen von Nationalen Promotoren für die Bildung und einige weitere Anhänge zum Generalstatut.

Obwohl die Liste der Handlungspunkte, die jede und jeder mit heim nahm, jeden Tag immer länger wurde, war ein Geist der Freude spürbar in der Bereitschaft, mit Gott und untereinander zusammenzuarbeiten in dieser gemeinsamen Verantwortung für die Vereinigung des Katholischen Apostolates.

Von Sr. Adelheid Scheloske, SAC

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)