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Unser Gründer ist Vinzenz Pallotti, ein römischer Priester aus dem 19. Jahrhundert. Er war entflammt von Liebe zum unendlichen Gott. Er hatte die Gabe, jeden Menschen, der seinen Weg gekreuzt hatte, zu begeistern, um am Missionswerk der Kirche auf die ihm mögliche Weise teilzunehmen. Diese Teilhabe verstand er bezüglich der eigenen unmittelbaren Umgebung oder, wenn es in Gottes Willen liegt, hinausgehend in die ganze Welt. Pallotti war überzeugt, dass jeder Mensch begnadet ist von Gott mit einem Reichtum an Gaben, mit denen er den Menschen im Apostolat der Kirche dienen kann: persönliche Talente, besondere Segnungen von Gott, auch Krankheiten und Leiden.

Hl. Vinzenz Pallotti, Sr. Julitta Gołębiowska, SAC

Unsere Gemeinschaft verdankt genau diesem Feuer und dieser  leidenschaftlichen Überzeugung die Gründung durch Pallotti. Unsere Wurzeln gehen zurück nach Rom im Jahr 1838, als Pallotti auf dem Höhepunkt seiner eigenen pastoralen Tätigkeit war.  Damals begann er eine sehr intensive Zusammenarbeit mit Frauen, die erfüllt waren vom Geist apostolischen  Eifers und sich einer wohltätigen Arbeit gewidmet hatten. Aus ihnen hat sich dann die erste Gemeinschaft der römischen  Pallottinerinnen gebildet.

Vinzenz Pallotti war erfüllt von einer tiefen Sehnsucht, dass doch der Glaube auch in die Missionsländer getragen würde und dort Verbreitung finden sollte. Erst nach seinem frühen Tod konnte sein Wunsch in die Tat umgesetzt werden. Nach der Gründung des Internationalen Missionskollegs in Rom im Jahr 1891 wurden die Pallottinerinnen in die Welt hinaus gesandt. Die erste Missionsstation war Kamerun. Später wurden sie von Rom aus nach Limburg (Deutschland) gesandt. Dort entstand aufgrund verschiedener historischer Ereignisse ein selbständiger Zweig, die Missionspallottinerinnen, deren Generalat dort errichtet worden war. Heute befindet sich das Generalat der Gemeinschaft in Rom.

Erfüllt von apostolischem  Eifer zogen die Pallottinerinnen von Deutschland aus nach England, dann in die USA, nach Belize (Zentralamerika) und Südafrika, in die Schweiz und  nach Polen. Die Pallottinerinnen von Polen gründeten Niederlassungen in Ruanda und im Kongo, ausserdem reaktivierten sie die erste Missionsniederlassung in Kamerun. Ferner starteten die polnischen Schwestern die Neuevangelisation in Russland, in der Ukraine und in Weissrussland. Die Schwestern von Deutschland gründeten in jüngerer Zeit  eine Mission in Brasilien und von England aus zogen Schwestern nach Tanzania zum Aufbau einer  Missionsniederlassung. Die Generalleitung in Rom begleitete die Mission in Indien vom Beginn ab bis hin zum heutigen Status einer Provinz im Jahr 2010. Ausserdem leben und wirken Pallottinerinnen auch in Italien und in Frankreich.

Unsere Identität: Wir sind die Kongregation der Missionsschwestern vom Katholischen Apostolat (genannt Pallottinerinnen), ein internationales apostolisches  Institut päpstlichen Rechts, dessen verfassungsmässiges Ziel ist: „… zur grösseren Ehre Gottes den Glauben zu beleben, zu vertiefen und zu verbreiten, die Hoffnung zu stärken und die Liebe unter den Menschen zu entzünden. Wir wollen unter den Christen das Bewusstsein ihrer apostolischen Berufung wecken und dazu beitragen, dass ein Hirt und eine Herde werde.“ (Lebensform, Absatz 10). „Nach dem Auftrag Pallottis ist die enge Nachfolge Jesus die Grundlage unserer Gemeinschaft und das Evangelium unsere Regel“. (Lf 15). „Unsere Kongregation ist dazu berufen, an der apostolischen Sendung der Kirche in besonderer Weise teilzunehmen“. (Lf 18). „Der Geist der Liebe, der Demut und des Dienens, der Einfachheit und der Heiterkeit des Herzens sind besondere Kennzeichen pallottinischer  Spiritualität". (Uf 16)

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)