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Liebe Schwestern und Brüder in der Vereinigung,

wir freuen uns sehr, Euch mit diesen Nachrichten eine historische Notiz über die Kirche San Salvatore in Onda vorzulegen. Dazu gibt es andere Nachrichten aus der UAC.

1. DIE KIRCHE SAN SALVAOTRE IN ONDA

Der Bau der Kirche stammt vom Ende des 11. und Anfang des 12. Jahrhunderts. Die Kirche ist dem allerheiligsten Erlöser, Santissimo Salvatore, geweiht, woran ‚in onda‘ wahrscheinlich wegen der häufigen Tiber-Überschwemmungen angehängt ist.

Die erste geschichtliche Erwähnung der Kirche finden wir in einer Bulle von Honorius II. aus dem Jahr 1127. Ursprünglich hatte die Kirche die Form einer Basilika mit drei Schiffen. Innozenz VII. (1404- 1406) gab sie den Mönchen des hl. Paulus des Einsiedlers, die dort bis 1445 blieben. Durch Anweisung Eugens IV. (1431-1447) wurde die Kirche und das angrenzende Haus an die Franziskaner-Minoriten von Santa Maria in Ara Coeli übergeben, die dort den Hauptsitz ihrer Generalprokuratoren errichteten. Am 14. August 1844 gab Gregor XVI. (1831-1846) die Kirche und das angrenzende Haus dem römischen Priester Vinzenz Pallotti für die von ihm gegründete Gemeinschaft der Priester und Brüder des Katholischen Apostolates. Seit dieser Zeit tun dort Mitglieder der Gesellschaft des Katholischen Apostolates (Pallottiner) ihren Dienst. 1845 begann der hl. Vinzenz mit Restaurierungsarbeiten und 1846 zog er zusammen mit seiner Gemeinschaft dorthin um. Pius IX. (1846-1878) bestätigte 1847 die Zuerkennung der Kirche an die Gesellschaft des Katholischen Apostolates mit einem Breve.

Die Restaurierung der Kirche durch die Cassetta Familie begann 1867 unter der Leitung des Architekten Luca Carimini. Dabei wurde der Fußboden angehoben und die Kirche erhielt ihr heutiges Aussehen. Am 6. August 1878 wurde die Kirche mit einer Eucharistiefeier für öffentliche Gottesdienste wiedereröffnet. Die Feier hielt Msgr. Francesco di Paola Cassetta. Die jüngste Restaurierung / Reinigungsarbeit geschah 1984.

Die Kirche hat drei, durch 12 Säulen voneinander getrennte Schiffe, wobei jede Säule, wie auch jedes Kapitell sich von den anderen unterscheidet. Die Decke besteht aus gefärbten hölzernen Paneelen (19. Jhdt.). Die Kirche wird von zehn farbigen Glasfenstern erleuchtet, sowie von einem großen halbrunden Fenster an der Fassade mit Blick auf die Chorbühne, welche mit einer Orgel ausgestattet ist. Die Kreuzwegstationen sind von Domenico Cassarotti. Hinten in der Kirche gibt es zwei Beichtstühle , die vom hl. Vinzenz in Auftrag gegeben wurden.

Am Ende des Mittelschiffes ist der Hauptaltar, unter dem der kostbare Sarkophag des Bildhauers Arnaldo Brandizzi steht, der den unverwesten, in priesterliche Gewänder gekleideten Körper des hl. Vinzenz Pallotti enthält, Gesicht und Hände mit einer Metallmaske überzogen. In der Apsis ist das schöne Fresko der Verklärung von Filippo Prosperi zu sehen, in der Mitte, über dem Tabernakel das Bild der Madonna mit dem Kind und zu beiden Seiten Freskos, die die Apostel Petrus und Paulus darstellen. Über den beiden letzteren sind zwei kleine runde Bilder der Heiligen Johannes Nepomuk und Philip Neri.

Am Anfang des rechten Seitenschiffes steht eine Terrakotta-Statue der Schmerzensmutter, die der heilige Vinzenz dort aufgestellt hat. Im Gang folgen weiter die Statue des heiligen Antonius und eine große Marmortafel mit historischen Informationen über die Kirche. Dann folgt die Kapelle der „Virgo Potens“, ein Bild, das die ehrw. Elisabetta Sanna geschenkt hat, eine der ersten Mitarbeiterinnen der Vereinigung, die 1857 in Rom starb. Die ehrw. Elisabetta, deren Seligsprechungsprozess läuft, ist unter dem Fußboden begraben. Die Wände sind geschmückt mit Gemälden von Cesare Mariani: ‚Judith und Holofernes‘, ‚die Unbefleckte Empfängnis‘, ‚die Verkündigung‘ (alle drei von 1875), ‚Esther und Artaxerxes‘ (1876). Der Marmoraltar am Ende des Ganges ist dem heiligen Josef und den heiligen Märtyrern Cosmas und Damian geweiht. Das Bild, auf Leinwand gemalt, ist von Alexander Maximilian Seitz (1811-1888).

Im linken Seitenschiff gibt es die Gipsstatue Jesu von Nazareth; die Statue des Jesus-Kindes aus Papiermaché, die Vinzenz Pallotti gehörte, der sie den Gläubigen während der Epiphanieoktav zum Kuss reichte; die Tafel, die an den Ort erinnert, wo der Leib des heiligen Vinzenz von 1850 bis 1950 beigesetzt war; eine Kopie des Bildes Maria, Königin der Apostel, das Serafino Cesaretti nach dem Entwurf von Johann Friedrich Overbeck malte; und die Tafel in Erinnerung an den Besuch, den Johannes Paul II. dieser Kirche am 22. Juni 1986 abgestattet hat. Am Ende ist der Altar des heiligen Alexander mit einem marmornen Hochrelief, welches der hl. Vinzenz dort anbringen ließ.

 

Die Kirche San Salvatore in Onda ist das geistliche Zentrum der Vereinigung. Sie ist jeden Tag der Woche von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 16.00 bis 19.30 Uhr der Öffentlichkeit und verschiedenen Pilgergruppen zugänglich, und es stehen Priester zur Beichte zur Verfügung. Messen sind an Werktagen um 7.00 und 18.00 Uhr und an Sonn- und Festtagen um 8.00, 11.00 und 18.00 Uhr. Um 18.45 Uhr ist Anbetung des Allerheiligsten mit Vesper. Jeden Mittwoch wird die Messe um 18.30 unter besonderer Beteiligung der Mitglieder und Mitarbeiter der Vereinigung des Katholischen Apostolates gefeiert.

2. JÄHRLICHES TREFFEN DES GENERAL-KOORDINATIONSRATES

Der General-Koordinationsrat (GKR) der Vereinigung traf sich vom 10. bis 16. Mai 2013 in Rom. Zum allerersten Mal mussten die Ersatzleute dazugerufen werden, vor allem weil einige GKR Mitglieder wegen Krankheit nicht kommen konnten. Das Treffen war geprägt von einer familiären Atmosphäre und vom Gebet; eine Zeit der gemeinsamen stillen Anbetung am Ende jeden Tages, im Geist des Zönakulums, gehörte dazu, um gemeinsam für die Arbeit des GKR und für die ganze Vereinigung zu beten. Zu den Punkten auf der Agenda gehörten die folgenden: Berichte des Präsidenten, des Generalökonoms und des Generalsekretärs; eine Vorlage des kirchlichen Assistenten zu Herausforderungen, denen sich die Vereinigung gegenüber sieht, und zu möglichen Lösungen; ein Treffen mit den Generalräten der drei Kerngemeinschaften; ein Treffen mit der internationalen Bildungskommission der Vereinigung; Diskussionen und Entscheidungen zu Themen wie: das pallottinische Charisma im Dienst der Neu-Evangelisierung unter besonderer Betonung der Familie, die Rolle und Funktionsweise des GKR und seiner Mitglieder während und zwischen den jährlichen Treffen, und die Natur und Rolle der Lokalen Koordinationsräte; Planungen für Treffen der nationalen Promotoren für die Bildung und von Laiengemeinschaften der Vereinigung, sowie für den nächsten Generalkongress und die Generalversammlung der Vereinigung. Es gab Dinge, die der Zustimmung des GKR bedurften, darunter die Approbation nationaler Statuen (Elfenbeinküste und Ukraine) und die förmliche Anerkennung neuer Nationaler Koordinationsräte und ihrer gewählten Präsidenten und Vizepräsidenten, sowie die Bestätigung der Ernennung nationaler Promotoren für die Bildung (Kolumbien, Elfenbeinküste, Portugal, Ruanda/DR Kongo und Ukraine); die Auswahl weiterer Anhänge zum Generalstatut, die in den kommenden Monate zu studieren und endgültig zu fassen sind. Die Teilnehmer brachten ihre Freude zum Ausdruck, sowohl über das allmähliche Wachsen der Vereinigung in der ganzen Welt, wie auch über die Zeit besonderer Gnade, die die gesamte pallottinische Familie während der Feier des Jubiläumsjahres anlässlich der 50 Jahre Heiligsprechung Vinzenz Pallottis erfahren hat. Gleichzeitig wurde erkannt, dass das rechte und wirksame Wachsen der Vereinigung der näheren Aufmerksamt und Begleitung durch den General-Koordinationsrat, die Nationalen Koordinationsräte, die nationalen Promotoren für die Bildung und die Kerngemeinschaften bedarf. Es braucht einen beständigen Prozess kreativer, kritischer und tiefer Reflexion zu allen Aspekten der Vereinigung; weitere Stärkung der Leitungsteams und der bestehenden Strukturen auf allen Ebenen; anhaltendes tiefes Studium und Erfahrung der Spiritualität und des Charismas des hl. Vinzenz Pallotti, was uns alle befähigt, seine charismatische Vision zu verstehen und umzusetzen; geistliche und apostolische Weiterbildung der Mitglieder, die zu konkreten apostolischen und missionarischen Aktivitäten führt. Eine Reihe von Aktionspunkten wird vorbereitet, um die Arbeit der GKR-Mitglieder und des Generalsekretariates während des kommenden Jahres zu bündeln und zu leiten.

3. 175. JAHRESTAG DER GRÜNDUNG DER PALLOTTINERINNEN UND MISSIONSPALLOTTINERINNEN

Glückwünsche an die Schwestern (CSAC) und die Missionsschwestern (SAC) vom Katholischen Apostolat, die gemeinsam 175 Jahre ihrer Gründung mit einer Eucharistiefeier gefeiert haben, welcher P. Jacob Nampudakam SAC in San Salvatore in Onda am Pfingstsonntag vorstand.

4. NEU ANERKANNTE NATIONALE KOORDINATIONSRÄTE

Vor kurzem hat der GKR während seines Treffens die Errichtung der folgenden NKR und ihrer gewählten Amtsträger bestätigt: Ukraine: P. Jarosław Olshewski SAC (Präsident) und Halyna Zakrasina (Vizepräsidentin); Elfenbeinküste: Frau Christine Boussou Ovo (Präsidentin) und Frau Eugénie Modeste Diallo (Vizepräsidentin).

5. NEUE MITGLIEDER

Portugal: Am 25. April legten 37 Personen im Heiligtum Unserer Lieben Frau von Febres (Diözese Coimbra) in einer Eucharistiefeier den Akt Apostolischer Verpflichtung ab; sie sind die ersten Laienmitglieder der Vereinigung des Katholischen Apostolates in Portugal. Der Feier stand der NKR-Präsident P. Jan Piotr Stawicki SAC vor.

6. INDIEN TREFFEN DES NATIONALEN PROMOTOREN MIT DEN FORMATORINNEN DER MISSIONSSCHWESTERN

Am 30. April traf sich P. Thomas Vijay SAC, der nationale Promotor für die Bildung der Vereinigung in Indien, mit den Formatorinnen der Missionsschwestern, um über die Rolle der UAC im Formationsprogramm der Schwesternprovinz zu sprechen.

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)