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Örtliche Veranstaltungen

EINE KOSTBARE RELIQUIE BEGINNT IHRE PILGERREISE

In diesem Jahr wird die pallottinische Familie in Polen von dem Kreuz begleitet, das im persönlichen Besitz Vinzenz Pallottis war.  Die Generaloberin und alle Schwestern freuen sich, dass diese Reliquie zu den Pallottinischen Gemeinschaften in jedem Teil dieses Landes unterwegs sein und ihnen die spirituelle Gegenwart unseres Gründers in dieser Zeit besonderer Gnade nahebringen wird.

Foto: Generalat der Missionspallottinerinnen

Das Kreuz wurde von Generalrätin Sr. Stella Holisz den Vertretern der Vereinigung des Katholischen Apostolats am 22 Januar 2012 in Warschau während des Festgottesdienstes mit einer Botschaft zu diesem Anlass überreicht. Darin heißt es u.a.:

Foto von Fr. Piotr Karp SAC, Warschau

"Im Namen der Generaloberin und aller Missionsschwestern vom Katholischen Apostolat übergebe ich mit großer Freude dieses Kruzifix für das 50. Jubiläumsjahr der Heiligsprechung Vinzenz Pallottis in Ihre Hände. Dieses historische Kreuz war 56 Jahre lang beim Leichnam unseres Gründers im Grab und wurde 1906 bei der Exhumierung herausgenommen.  

Dieses Kreuz ist für uns eine kostbare Reliquie. Es wird im Generalat der Missionspallottinerinnen aufbewahrt und begleitet uns oft bei wichtigen Ereignissen der Kongregation.

Pallotti ist auf seinem Weg den Worten Christi gefolgt: "Wer mein Jünger sein will verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben gewinnen will, wird es verlieren, und wer sein Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen". (Mt 16, 24-25)

Dieses Kreuz begleitete das ganze Leben Vinzenz Pallottis. Er trennte sich nie davon. Es ist aus Metall, abgenutzt vom Gebrauch langer Jahre – wie es P. Francesco Virili im Heiligsprechungsprozess beschreibt. In seinem geistlichen Tagebuch schreibt Vinzenz Pallotti: „möge der Kreuzweg Christi mein Weg sein“ (OOCC X, 175). Im Kreuz betrachtete er die unendliche und barmherzige Liebe Gottes zu den Menschen. Auf seinem letzten Weg ging er mit dem Kreuz in seinen Händen durch das Tor der Ewigkeit.

Foto: Generalat der Missionspallottinerinnen

Heute beginnt dieses Kruzifix seine Pilgerreise auf polnischem Boden. Zu seiner Lebenszeit war Polen eine Zeitlang im Herzen Pallottis, als zwei polnische Pilger den Heiligen 1843 besuchten. Vinzenz Pallotti segnete sie und  betete: Ich bitte dich, Heilige Maria, nimm Polen in deine Hände. Ich hoffe, dass Pallotti auch heute mit seinem Kreuz unser Heimatland segnet.
Möge dieses Kreuz auf seiner Reise zu unseren pallottinischen Gemeinschaften zum Segen werden für alle Pilger, die sich vor ihm während dieses „Gnadenjahrs des Herrn“ (Jes 61, 1-2) zum Gebet versammeln.

Foto von Fr. Piotr Karp SAC, Warschau

Wir wollen Gott danken für unsere Berufung in die Vereinigung des Katholischen Apostolats. Im gläubigen Schauen auf das Kreuz des Hl. Vinzenz Pallotti wollen wir die in ihm verborgene Liebe unseres Herrn zu uns allen betrachten…Möge von diesem Kreuz neue Hoffnung in unsere Herzen strömen, damit wir als Apostel unserer Welt heute die Botschaft des Auferstandenen Christus verkünden.

Foto von Fr. Piotr Karp SAC, Warschau

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)