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Neuevangelisierung

Die Freude des Glaubens wiederentdecken

Papst Benedikt XVI. schließt die XIII. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode ab

Die katholische Kirche muß sich nach Ansicht von Papst Benedikt XVI. stärker um die Menschen bemühen, die getauft wurden, sich danach aber vom Glauben abgewendet haben. Mit traditioneller Pastoral wie mit neuen kreativen Methoden müsse die Kirche ihnen wieder die Freude am Glauben vermitteln und sie zur religiösen Praxis in der kirchlichen Gemeinschaft zurückführen, sagte der Papst am Sonntag zum Abschluß der Weltbischofssynode im Vatikan.

Insbesondere in den säkularisierten Ländern des Westens mit ihrer alten christlichen Tradition sei »das Licht des Glaubens schwach geworden«, unterstrich der Papst bei der Schlußmesse im Petersdom. Viele Menschen hätten sich von Gott entfernt und sähen ihn nicht mehr als wichtig für ihr Leben an. Damit aber hätten sie eine »sichere und feste Lebensorientierung verloren«. Sie seien gleichsam »zu Bettlern um den Sinn des Lebens geworden«, sagte Benedikt XVI. unter Bezug auf das Sonntagsevangelium von der Heilung des blinden Bettlers.

Die Bischofssynode war auch Thema der Worte des Papstes beim sonntäglichen Angelusgebet auf dem Petersplatz. Der Heilige Vater betonte dabei, daß die Synode das Engagement für eine geistige Erneuerung der Kirche in der säkularisierten Welt verstärkt habe. Er selbst habe in den dreiwöchigen Beratungen viele Anregungen und Impulse erfahren, aus denen er jetzt das nachsynodale Schlußdokument erstellen wolle, kündigte er beim Angelusgebet an. Die Bischofssynode zum Thema Neuevangelisierung, mit 262 Bischöfen die bislang größte Synode, war am Sonntagvormittag mit einer feierlichen Papstmesse im Petersdom zu Ende gegangen. Die Synode sei ein großartiger Moment kirchlicher Gemeinschaft gewesen, betonte der Papst vor mehreren Zehntausend Gläubigen auf dem Petersplatz. Die ganze Weltkirche sei vertreten gewesen, und das Treffen werde bestimmt seine Früchte bringen. Die Synode habe deutlich gemacht, wie schön es sei, Kirche zu sein, und zwar gerade heute in dieser Welt und inmitten dieser Menschheit mit ihren Mühen und mit ihren Hoffnungen.

Als bedeutsam bezeichnete Papst Benedikt XVI. auch das zeitliche Zusammentreffen dieser Synode mit dem 50. Jahrestag der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962–65) und mit dem soeben eröffneten »Jahr des Glaubens«. Dadurch werde deutlich, daß Neuevangelisierung keine neue heutige Erfindung sei. Es handle sich vielmehr um eine Dynamik, die bereits vor 50 Jahren deutlich gemacht habe, daß auch die traditionell christlichen Länder »Missionsländer« seien, die eine neue Verkündigung des Evangeliums brauchten, so der Papst.

Nach dem Angelusgebet erinnerte Benedikt XVI. daran, daß in den vergangenen Tagen ein verheerender Hurrikan Kuba, Haiti, Jamaika und die Bahamas betroffen, viele Tote gefordert und großen Schaden angerichtet hat. Der Papst versicherte seine Nähe und forderte alle zum Gebet und zur Solidarität auf.

L'Osservatore Romano, 30. Oktober 2012

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"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)