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Am 23. Februar hat Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone an die verschiedenen Klöster kontemplativen Lebens auf der ganzen Welt einen Gebetsaufruf gerichtet in dieser für das Leben der Kirche besonderen Zeit. Im folgenden der Wortlaut der Botschaft:

Hochwürdiger Vater, ehrwürdige Mutter,

Ich richte diese Botschaft an Sie, während die ganze Kirche innerlich bewegt die letzten Tage des bedeutenden Pontifikats Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. verfolgt und den Antritt des Nachfolgers erwartet, den die im Konklave versammelten Kardinäle nach aufmerksamer gemeinsamer Prüfung der Zeichen der Zeit in Kirche und Welt unter der Führung des Heiligen Geistes wählen werden.

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„Ich verlasse die Kirche nicht.“ Mit diesen Worten verabschiedete sich Benedikt XVI. bei seinem letzten Angelusgebet seines achtjährigen Pontifakts an diesem Sonntag auf dem Petersplatz. Mehrere zehntausend Gäste waren anwesend und hörten dem Papst zu. Er erläuterte, was Gott von ihm persönlich verlange:
„Der Herr ruft mich, „auf den Hügel aufzusteigen“, um mich noch mehr dem Gebet und der Betrachtung zu widmen. Das bedeutet aber nicht, die Kirche im Stich zu lassen, im Gegenteil, wenn Gott dies von mir verlangt, dann heißt das, dass ich weiterhin der Kirche dienen kann mit derselben Zuneigung und Liebe, wie ich es bisher tat, doch auf eine Weise, die meinem Alter und meinen Kräften entspricht.“

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Es war „ein Spaziergang durch das Glaubensuniversum“ – mit diesen Worten hat Papst Benedikt XVI. die diesjährigen Fastenexerzitien im Vatikan beschrieben. Er bedankte sich am Samstag beim Kurienkardinal Gianfranco Ravasi, der die Exerzitien in der Kapelle Redemptoris Mater geleitet hatte. Der vatikanische Kulturbeauftragte hatte Meditationstexte zum Thema „Kunst des Glaubens, Kunst des Gebetes“ vorgetragen. Dazu sagte der Papst zum Abschluss der Exerzitien:

„Mir ist bei diesen Meditationen in den Sinn gekommen, dass die Theologen des Mittelalters den Begriff „logos“ nicht nur mit dem Wort „verbum“ übersetzt hatten, sondern auch mit dem Stichwort „ars“. „Verbum“ und „ars“ sind austauschbar. Aber nur wenn man beide Begriffe zusammennimmt, war es für die mittelalterlichen Theologen ersichtlich, was die wahre Bedeutung des Wortes „logos“ ist. „Logos“ hat also nicht nur eine mathematische Bedeutung, vielmehr müsste man sagen, dass der Begriff sozusagen ein Herz hat, denn „Logos“ ist auch Liebe.“

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Fastenexerzitien im Vatikan in Gegenwart des Papstes

In unserem Leiden und Sterben wurde durch die allumfassende Solidarität Christi der Keim des Lebens angelegt, ein Keim der Auferstehung, ein Anfang der Erlösung. Diese radikale Wende im menschlichen Leiden und Sterben ist Ostern. Die dritte Meditation von Kardinal Gianfranco Ravasi, dem Präsidenten des Päpstlichen Rats für die Kultur, bei den Fastenexerzitien für die Römische Kurie am Mittwoch nachmittag, 20. Februar, setzte sich mit einem Thema auseinander, das früher oder später jeden von uns ganz aus der Nähe betrifft: »Der leidende Mensch«.

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... »Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen ... Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein« (Mt 16,18–19). Die drei Metaphern, auf die Jesus zurückgreift, sind in sich sehr deutlich: Petrus wird der »Felsengrund« sein, auf dem das Gebäude der Kirche stehen wird; er wird die »Schlüssel« des Himmelreichs besitzen, um es für Menschen zu öffnen oder zu verschließen, so wie er es bei jedem für richtig hält; schließlich wird er »binden« und »lösen« können, in dem Sinne, daß er festlegen oder verbieten kann, was er für das Leben der Kirche, die die Kirche Christi ist und bleibt, als notwendig erachtet. Die Kirche ist immer die Kirche Christi und nicht die des Petrus. So wird in sehr anschaulichen Bildern das beschrieben, was in der späteren theologischen Reflexion mit dem Begriff »Jurisdiktionsprimat« bezeichnet werden wird.

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)