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Am Ende der Generalaudienz in der Aula Paul VI. sendet Benedikt XVI. seinen ersten »Tweet«

»Liebe Freunde! Gerne verbinde ich mich mit euch über Twitter. Danke für die netten Antworten. Von Herzen segne ich euch«. Am Ende der Generalaudienz von Mittwoch vormittag, 12. Dezember, hat Benedikt XVI. von einem Tablet aus, das ihm vier Jugendliche überreichten, seinen ersten »Tweet« von seinem Twitterkonto „@pontifex“ aus ins Netz gestellt, wo er bereits über eine Million von »Followers« hat. Eine Geste, die indirekt auch während der Katechese erläutert wurde, als der Papst betonte, daß »Gott nicht weggegangen (ist) von der Geschichte, er ist da. Wir müssen nur aufmerksam sein und ihm unsererseits entgegengehen.« Und unter die Orte, an denen es möglich ist, die Anzeichen für die Gegenwart Gottes in dieser Welt zu entdecken, zählen auch die neuen Geräte, die die Technik zur Kommunikation zur Verfügung stellt, vor allem auch unter den Jugendlichen.

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Interview mit Schwester Nicla Spezzati, Direktorin des neuen »Studiums« am Dikasterium für die Ordensleute

Rückkehr zum Evangelium, Wiederentdeckung des ursprünglichen Charismas und Treue zum Lehramt der Kirche mit der Übernahme der eigenen Verantwortung im Bereich von Apostolat und Mission. Das sind einige der Hinweise, die das Zweite Vatikanische Konzil den Ordensleuten ans Herz legte und die die Kongregation für die Institute geweihten Lebens und für die Gesellschaften apostolischen Lebens in diesen Tagen erneut vorlegt. Sie tut dies im Rahmen des »Studiums«, das stark umgestaltet und auf den neuesten Stand gebracht wurde. Fünfzig Jahre nach Konzilsbeginn wird mit der Einrichtung eines Kurses über das kirchliche Lehramt das Ausbildungsangebot erweitert. Was zu Beginn »praktische Schule« des Dikasteriums genannt wurde, hat sich jetzt zum »Studium« entwickelt: eine interdisziplinäre, nach Benedikt XVI. benannte Bildungseinrichtung zum Studium des kirchlichen Lehramts und des Kirchenrechts in bezug auf das geweihte Leben in der Kirche. Einzelheiten erläutert Schwester Nicla Spezzati in einem Interview mit der italienischen Tagesausgabe des »L’Osservatore Romano«. Schwester Nicla leitet zusammen mit dem zweiten Untersekretär des Dikasteriums, P. Sebastiano Paciolla, das »Studium«.

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Am Mittwoch, 5. Dezember, setzte der Heilige Vater in der Audienzhalle die Katechesereihe über den Glauben fort. Zu den deutschsprachigen Pilgern sagte er:

Liebe Brüder und Schwestern!

Zu Beginn dieser Audienz haben wir einige Verse aus dem 1. Kapitel des Paulusbriefs an die Epheser gehört. Diese Verse sind ein Loblied auf den Heilsplan Gottes für den Menschen. In Christus, so sagt uns Paulus, hat Gott uns seinen „gnädigen Ratschluß“ offenbart, den er von Ewigkeit her für die Menschheit gefaßt hat: das „Geheimnis seines Willens […], daß die Menschen durch Christus, das fleischgewordene Wort, im Heiligen Geist Zugang zum Vater haben und der göttlichen Natur teilhaft werden“ (Dei Verbum 2). Gott kommt unserer tiefen Sehnsucht nach Sinn und Erfüllung unseres Lebens zuvor und eröffnet uns die unbegrenzte Weite der Gemeinschaft mit ihm. Er will uns Anteil an seiner Natur, an seiner Weise des Lebens schenken. Dann steht die Frage: Welche Rolle spielt dabei der Glaube? Er ist die Antwort des Menschen auf die Offenbarung Gottes, der uns nicht irgend etwas sagt, sondern sich selber zeigt und einer von uns wird, damit wir zu ihm gehören können.

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Sicherlich ist bereits ein Teil der Nutzer des Internets in Aufruhr: auch wenn dies noch nicht offiziell ist, ist die Nachricht, daß Benedikt XVI. demnächst auf Twitter »zwitschern« würde, doch im Handumdrehen um die Welt gegangen. Also schickt sich das soziale Netzwerk der »140 Anschläge« an, wieder einmal den Papst zu Gast zu haben. Tatsächlich geschah dies erstmals im Juni 2011, als Benedikt XVI. das vatikanische Internetportal www.news.va einweihte und diese Geste eben mit einem »tweet« begleitete. Es dauert noch ein paar Wochen, dann wird Benedikt XVI. wieder »zwitschern« – so die Übersetzung des Ausdrucks »twitter«. »Die Initiative« – so sagte uns Erzbischof Claudio Maria Celli, der Präsident des Päpstlichen Rats für die sozialen Kommunikationsmittel, – »ist dem Wunsch des Papstes zu verdanken, alle Kommunikationsmöglichkeiten zu nutzen, die die neuen Technologien bieten und die typisch sind für unsere Zeit«.

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Grußwort von Papst Benedikt XVI. bei der Generalaudienz am 28. November

Am heutigen Mittwoch setzte der Papst in der »Aula Paolo VI.« die Katechesereihe über den Glauben fort. Thema der Generalaudienz war die Frage, wie wir heute von Gott sprechen können. Zu den deutschsprachigen Pilgern sagte der Heilige Vater:

Liebe Brüder und Schwestern!

In der heutigen Katechese möchte ich mich der Frage widmen, wie wir heute zu unseren Mitmenschen von Gott sprechen können. Wir können davon ausgehen, daß es bei den meisten Zeitgenossen irgendwie ein Wissen um Gott gibt. Aber es besteht doch ein Dilemma zwischen diesem stillen Anspruch der göttlichen Wahrheit, der in uns da ist, und den vielfältigen Stimmen, die unsere Gesellschaft und unser tägliches Leben prägen. Von Gott sprechen heißt zunächst sich darüber im klaren sein, was wir den Menschen bringen, nämlich die Antwort auf die grundsätzliche Frage, auf das Warum und auf das Wie unseres Lebens. Deswegen brauchen wir einen vertrauten Umgang mit Gott im Gebet und durch das Betrachten der Heiligen Schrift. Es braucht eine Leidenschaft für die Sache des Herrn und zugleich die Demut der kleinen Schritte. Eine Rückkehr zur Einfachheit, zum Wesentlichen der Frohen Botschaft ist notwendig; zur Tatsache, daß der Gott der Liebe uns in Jesus Christus nahe kommt, sich für uns hingibt am Kreuz und daß er uns in seiner Auferstehung Hoffnung schenkt auf ein Leben in Fülle, das kein Ende hat. Um von Gott sprechen zu können, müssen wir selbst ihm Raum geben und ihm Vertrauen schenken, daß Er da ist, daß Er wirkt, daß Er unserer Schwachheit zur Hilfe kommt. Aus dem Evangelium lernen wir, daß Christus aus dem unmittelbaren Kontakt zum Vater spricht und handelt.

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P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)