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Die Stufen der Offenbarung Gottes
Die Offenbarung Gottes war das Thema der Katechese bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch in der vatikanischen Audienzhalle. In italienischer Sprache wies Benedikt XVI. auf den Beginn der Gebetswoche für die Einheit der Christen am kommenden Freitag, 18. Januar, hin. Das diesjährige Thema ist vom Propheten Micha (vgl. Mi 6,6–8) inspiriert: »Mit Gott gehen.« Der Heilige Vater lud alle Gläubigen zum Gebet ein, »um von Gott beharrlich das große Geschenk der Einheit unter den Jüngern des Herrn zu erbeten. Die unerschöpfliche Kraft des Heiligen Geistes sei uns Ansporn zu einem aufrichtigen Engagement in der Suche nach Einheit, damit wir alle gemeinsam bekennen können, daß Jesus der Retter der Welt ist.«

Zu den deutschsprachigen Pilgern sagte er:

Liebe Brüder und Schwestern!

In der heutigen Katechese geht es um die Frage: Was ist das eigentlich – Offenbarung? Was und wie hat Gott sich offenbart? In Stufen, würde ich sagen. Die Schöpfung selbst ist eine Offenbarung Gottes, durch die er durchscheint, hindurchleuchtet. Und wenigstens in Augenblicken, in denen wir ihrer großen Schönheit begegnen, spüren wir es: Durch sie hindurch sehen wir den Schöpfer, den lebendigen, guten Gott. Aber unsere Augen sind stumpf, unser Herz ist stumpf, daher reicht uns die Schöpfung nicht aus. So hat Gott eine zweite Stufe beschritten: Er schickt Propheten – Menschen, die er erfüllt und die von ihm angerührt zu den anderen sprechen und ihnen Gott irgendwie zeigen können – von Abraham her, auf Mose und die Propheten hin. Und schließlich ist die höchste und eigentliche Stufe Jesus Christus, in dem Gott selbst ein Mensch ist und wir in einem Menschen Gott sehen können, wirklich sehen können.

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Jetzt gibt es das Logo und den Veranstaltungskalender auch auf Chinesisch

Das Jahr des Glaubens ist nun auch in China angebrochen: Der Päpstliche Rat zur Förderung der Neuevangelisierung hat dessen Logo und den Veranstaltungskalender nun auch in chinesischen Schriftzeichen ins Netz gestellt, um sie den Gemeinschaften und Kirchen des großen asiatischen Landes zugänglich zu machen. Das eröffnete der Präsident des Rates, Erzbischof Rino Fisichella, unserer Zeitung in diesem Interview, in dem er fast hundert Tage nach der feierlichen Eröffnung eine erste Bilanz zieht und mit wohlbegründetem Optimismus in die Zukunft schaut.

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Glauben heißt, sich vom Geheimnis Gottes führen lassen

Das Geheimnis der Menschwerdung Gottes stand im Mittelpunkt der Katechese, die der Heilige Vater bei der zweiten Generalaudienz des Jahres in der vatikanischen Audienzhalle hielt. Zu den deutschsprachigen Pilgern sagte er:

Liebe Brüder und Schwestern!

Was Weihnachten eigentlich ist, das eigentliche Zentrum von Weihnachten, hat der hl. Johannes im ersten Kapitel seines Evangeliums in einer großartigen und unerschöpflichen Form ausgedrückt mit dem Satz: »Das Wort ist Fleisch geworden« (Joh 1,14). Das Wort, der ewige Sinn, der alles trägt und hält, ist einer unter anderen geworden, ist eingetreten in diese Geschichte. Das Wort »Fleisch«, hebräischem Sprachgebrauch gemäß, besagt hier den Menschen in seiner Ganzheit – Leib und Seele und alles, was den Menschen ausmacht –, aber doch mit Betonung auf der Zerbrechlichkeit, der Armseligkeit dieses unseres Menschseins. Gott nimmt den Menschen an, wird einer von uns, sozusagen zu einem heiligen Tausch, damit wir Kinder Gottes werden können. Und dabei zeigt uns der Herr zugleich, was eigentlich Schenken bedeutet.

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Der Papst wünscht, daß die italienische Nation in diesem besonderen Augenblick ihrer Geschichte von einem allen gemeinsamen Geist der Ausdauer und des Engagements beseelt wird

Der zentrale Kern der Ansprache, die Benedikt XVI. heute vormittag, Montag, 7. Januar, in der Sala Regia im Apostolischen Palast im Verlauf der traditionellen Begegnung zum Jahresbeginn an die Mitglieder des Diplomatischen Korps gerichtet hat, die beim Heiligen Stuhl akkreditiert sind, ist ein entschiedener Aufruf an die »Vertreter des öffentlichen und politischen Lebens« für den Frieden zu arbeiten. Die Krise, die die Menschheit erschüttert, hängt größtenteils vom Fehlen jenes sozialen Friedens ab, der aus christlicher Sicht »eine enge Verbindung zwischen der Verherrlichung Gottes und dem Frieden der Menschen auf Erden« ist. So ist es gerade die »Gottvergessenheit« ist, die die Gewalt erzeugt. »Ohne eine Offenheit auf das Transzendente hin«, «, so bekräftigt der Papst, »wird der Mensch tatsächlich leicht zur Beute des Relativismus, und dann fällt es ihm schwer, gerecht zu handeln und sich für den Frieden einzusetzen.«

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BOTSCHAFT
SEINER HEILIGKEIT
PAPST BENEDIKT XVI.

ZUR FEIER DES
WELTFRIEDENSTAGES

1. JANUAR 2013

SELIG, DIE FRIEDEN STIFTEN

1. JEDES NEUE JAHR bringt die Erwartung einer besseren Welt mit sich. In dieser Perspektive bitte ich Gott, den Vater der Menschheit, uns Eintracht und Frieden zu gewähren, damit für alle das Streben nach einem glücklichen, gedeihlichen Leben Erfüllung finden könne.

Fünfzig Jahre nach dem Beginn des Zweiten Vatikanischen Konzils, das eine Stärkung der Sendung der Kirche in der Welt ermöglicht hat, ist es ermutigend festzustellen, daß die Christen als Volk Gottes, das in Gemeinschaft mit Gott lebt und unter den Menschen unterwegs ist, sich in der Geschichte engagieren, indem sie Freude und Hoffnung, Trauer und Angst [1] teilen, das Heil Christi verkünden und den Frieden für alle fördern.

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P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)