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Grußwort von Papst Benedikt XVI. bei der Generalaudienz am 30. Januar

In der Generalaudienz setzte Papst Benedikt XVI. die in der vergangenen Woche begonnenen Katechesen über das Credo fort. Er sprach über Gott, den allmächtigen Vater. Zu den deutschsprachigen Pilgern sagte der Papst:

Liebe Brüder und Schwestern!

In den Betrachtungen über »Was ist Glaube?« in diesem Jahr des Glaubens sind wir in der letzten Katechese beim Credo angelangt und haben den Satz »Ich glaube an Gott« betrachtet. Das Wort »Gott« ist dann versehen mit zwei Zusätzen: »den Vater, den Allmächtigen«. Und heute möchte ich diese beiden Titel, vor allem den Titel »Vater« mit euch betrachten. Es ist heute schwer, von dem Wort »Vater« her ein Bild Gottes zu gewinnen, weil der Vater in unserer Gesellschaft kaum noch erscheint. Ein Theologe hat gesagt, heute müßte man nicht nur das Gleichnis vom verlorenen Sohn, sondern ein »Gleichnis vom verlorenen Vater« schreiben. Er ist nicht mehr da oder verzerrt vorhanden. Was sagt uns das Wort »Vater«?

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In der Botschaft zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel zeigt der Papst die Referenzwerte für das Volk der digitalen Welt auf

Wenn sie mit Ausgewogenheit, »Respekt, Rücksicht auf die Privatsphäre, Verantwortlichkeit und …Bemühen um die Wahrheit« eingesetzt werden, dann können die sozialen Netzwerke »die Einheit unter den Menschen stärken und wirksam die Harmonie der Menschheitsfamilie fördern«. Dies schreibt der Papst in seiner Botschaft zum 47. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel, der am kommenden 12. Mai begangen wird. Der Text der Botschaft wurde heute vormittag, Donnerstag, 24. Januar, im Presseamt des Heiligen Stuhles von Erzbischof Celli und Msgr. Tighe, dem Präsidenten bzw. Sekretär des Päpstlichen Rats für die sozialen Kommunikationsmittel, vorgestellt.

Die Reflexion Benedikts XVI. geht von der Überlegung aus, daß »die digitale Umwelt (…) keine parallele oder rein virtuelle Welt (ist), sondern (…) Teil der täglichen Lebenswelt vieler Menschen«. In diesem Kontext sind die sozialen Netzwerke »die Frucht menschlicher Interaktion, aber sie geben ihrerseits dem Kommunikationsgeschehen, das Beziehungen schafft, neue Formen.« Ein »sorgfältiges Verstehen« dieser Dimension, so der Papst, »ist daher eine Vorbedingung für eine signifikante Präsenz in ihr.

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Grußwort von Papst Benedikt XVI. bei der Generalaudienz am 23. Januar

Bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch sprach Benedikt XVI. in der vatikanischen Audienzhalle über das Credo, dem er mehrere Katechesen widmen wird. In italienischer Sprache wies der Papst auf die schweren Überschwemmungen in Indonesien hin. Er sagte: »Mit Sorge verfolge ich die Nachrichten aus Indonesien, wo eine starke Überschwemmung die Hauptstadt Jakarta verwüstet, zahlreiche Opfer gefordert sowie Tausende von Obdachlosen und beträchtliche Schäden verursacht hat. Ich möchte der von dieser Naturkatastrophe betroffenen Bevölkerung meine Nähe zum Ausdruck bringen und sie meines Gebetes versichern. Ich rufe zur Solidarität auf, damit niemandem die notwendige Hilfe fehlen möge.« Zu den deutschsprachigen Pilgern sagte der Heilige Vater:

Liebe Brüder und Schwestern!

Im Rahmen der Mittwochskatechesen jetzt im »Jahr des Glaubens« möchte ich heute damit beginnen, das Glaubensbekenntnis zu besprechen. Es setzt mit dem bedeutsamen Satz ein: »Ich glaube an Gott.« Was heißt das? An Gott glauben heißt mit ihm verbunden sein, seine Offenbarung annehmen und mit Freude seinem Wort gehorchen und den Weg gehen, den es zeigt. Der Glaube ist ein personaler Akt. Gott kommt dem Menschen entgegen, der auf den Anruf antwortet. So ist der Glaube zugleich Geschenk und Aufgabe, göttliche Gnade und menschliche Antwort, ein Dialog der Liebe, in dem Gott zu den Menschen wie zu Freunden redet. Wie können wir das Sprechen Gottes hören? Die ganze Bibel berichtet davon, wie sich Gott dem Menschen mitteilt, und ist selbst Mitteilung Gottes an uns. Sie lehrt uns glauben, indem sie uns zeigt, wie Gott in der Geschichte oft verborgen, geheimnisvoll, unter Schmerzen sein Erlösungswerk fortführt.

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Positive Ergebnisse der Begegnung zwischen dem Heiligen Stuhl und den orthodoxen orientalischen Kirchen

Die Enzyklika Ut unum sint des seligen Johannes Paul II. über die Ökumene unterstreicht auf höchst signifikante Weise die Bedeutung eines Austauschs, der über den Dialog läuft und der viel mehr ist als ein bloßer Ideenaustausch: er ist ein »Austausch von Gaben und Geschenken« (Nr. 28). Auf unserer Pilgerfahrt zur Einheit der Christen begegnen wir unseren Brüdern und Schwestern aus anderen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften.Die ökumenischen Besuche begünstigen nicht nur den theologischen Gedankenaustausch, sondern sie schaffen auch eine Kultur der Freundschaft im Geiste der Brüderlichkeit im Sinne des Evangeliums. Die ökumenischen Begegnungen bieten die Gelegenheit, einander aufzunehmen und aufgenommen zu werden. Die Gastfreundschaft ermöglicht beiden Seiten eine kontinuierliche Bereicherung und eine nützliche Konfrontation, auch mit dem Ziel, sowohl die gemeinsamen Probleme zu lösen, die das Leben und die Gesellschaft des Menschen betreffen, als auch praktische Schwierigkeiten, die die Kirche betreffen.

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Das II. Vatikanische Konzil versteht das Engagement für die Ökumene als essentiellen Bestandteil des Auftrags der Kirche

Das Jahr des Glaubens, das uns Papst Benedikt XVI. schenkt, ist eng mit dem II. Vatikanischen Konzil verbunden, nicht nur unter dem Gesichtspunkt seines Termins, sondern auch im Hinblick auf seinen Gehalt. In der Tat wurde es am 50. Jahrestag des  Konzilsbeginns eröffnet, und es wird beseelt von der Absicht, dessen wichtigste lehramtliche Aussagen zu aktualisieren, in denen der Bezugspunkt  für die Sendung der Kirche auch heute noch gesehen wird. Hierunter fällt auch das Engagement für die Ökumene, zu dem sich die katholische Kirche verpflichtet hat – keineswegs ein unwichtiger Gegenstand des Konzils, sondern vielmehr eine von dessen Prioritäten, wie bereits im ersten Satz des Dekrets über die Ökumene zu lesen steht: »Die Einheit aller Christen wiederherstellen zu helfen ist eine der Hauptaufgaben des Heiligen Ökumenischen Zweiten Vatikanischen Konzils« (Unitatis redintegratio, Nr. 1). Das Dekret über die Missionstätigkeit der Kirche erinnert daran, daß die ökumenischen Bemühungen eng mit dem Missionswerk verbunden sein müssen, da die Trennung unter den Christen der heiligen Pflichthinderlich ist, das Evangelium zu predigen, und weil sie »vielen den Zugang zum Glauben (verschließt)« (Ad gentes, Nr. 6).

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)