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Nach seinem Rücktritt wird Benedikt XVI. zunächst zwei Monate in seinem Sommersitz Castelgandolfo verbringen, danach will er in das ehemalige Klausurkloster „Mater Ecclesiae“ in den Vatikanischen Gärten einziehen.

Hämmern und Werkeln im Vatikan - schon von weitem sieht und hört man die Umbauarbeiten am neuen Heim für den ehemaligen Papst. Mittendrin im Vatikanstaat und doch ganz abgeschieden von der Welt wird Benedikt XVI.-Joseph Ratzinger seinen Lebensabend verbringen. Von dem auf einem Hügel gelegenen Gebäude an der Leoninischen Mauer hat der ehemalige Papst direkten Blick auf den Petersdom, auf den Apostolischen Palast und auf die Sixtina – freilich aus einer anderen, man kann sagen, hintergründigen oder rückseitigen Perspektive. Hüter des Klosters waren bis vergangenen Oktober noch sieben Klausurschwestern. Was geht in ihnen heute vor, wenn sie Benedikt XVI. bald in ihrem alten Heim wissen?

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Im Vatikan werden die Fastenexerzitien in Gegenwart des Papstes fortgesetzt

Integer den Lebensweg beschreiten, Gerechtigkeit üben und der Wahrheit des Herzens folgen; aber auch gegen Verleumdung kämpfen, dem Nächsten Achtung entgegenbringen, jede Art von Betrug ablehnen, der Wucherei den Krieg ansagen, das Übel der Korruption eliminieren. Das ist der »Hendekalog«, eine Art von Gewissensprüfung, welche die Leviten den Gläubigen auferlegten, bevor sie den Tempelbezirk betreten durften. Kardinal Gianfranco Ravasi, Präsident des Päpstlichen Rates für die Kultur, hat ihn im Verlauf der dritten Meditation der Fastenexerzitien, die am Montag abend, 18. Februar, in der Kapelle Redemptoris Mater im Apostolischen Palast stattfanden, in Gegenwart Benedikts XVI. erneut ins Spiel gebracht.

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„Die Abwesenheit von Staunen im heutigen Menschen ist ein Zeichen der Oberflächlichkeit.“ Über diese Worte Kardinal Gianfranco Ravasis meditierten an diesem Montagvormittag ab 9.00 Uhr Papst Benedikt und die Kuriemitarbeiter, die sich in der Cappella Redemptoris Mater im Vatikan versammelt hatten, um an den alljährlichen Fastenexerzitien teilzunehmen. Der Präsident des Päpstlichen Kulturrates steht den Exerzitien, die an diesem Sonntagabend begonnen haben, in diesem Jahr vor. Er hat für die päpstlichen Exerzitien das Thema gewählt: „Ars orandi, ars credendi. Das Antlitz Gottes und das Antlitz des Menschen im Psalmengebet.“ An diesem Montagvormittag, in der zweiten Meditation, standen das offenbarende Wort Gottes und das schöpferische Wort Gottes im Mittelpunkt der Überlegungen des Kardinals:

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An diesem Sonntag Abend beginnen im Vatikan die jährlichen Fastenexerzitien. In diesem Jahr predigt Kardinal Gianfranco Ravasi, Präsident des Päpstlichen Kulturrats und Bibelwissenschaftler. Es geht um die Psalmen; drei mal täglich kommen Benedikt XVI. und seine engsten Mitarbeiter zu den Meditationen in der Kapelle Redemptoris Mater im Apostolischen Palast zusammen. Alle öffentlichen Termine sind wie gewohnt abgesagt, auch die Generalaudienz findet nicht statt. Durch den Amtsverzicht des Papstes erhalten die Exerzitien in diesem Jahr wohl einen ganz besonderen Charakter. Das bestätigt im Gespräch mit Radio Vatikan Kardinal Ravasi:

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Das beste und klarste Verständnis der Kirche Benedikts XVI. erfolgt in dem Augenblick, in dem fast jedermann zutiefst staunt und absolut verblüfft ist: als der Papst beschließt, auf sein Amt zu verzichten, um sich zum Gebet zurückzuziehen. Seine wohlbedachte und frei getroffene Entscheidung, die wie all jene, die im Verlauf der Geschichte neue Wege eröffnet haben, weltweit Gegenstand von sehr viel Aufmerksamkeit und von leidenschaftlichen und sehr unterschiedlichen Kommentaren ist, besiegelt die Übereinstimmung zwischen christlicher Lehre und Praxis des derzeitigen Papstes. Die Kirche Benedikts XVI. ist eine Kirche des christlichen Glaubens. Weder ein generischer, abstrakter oder ideologischer Glaube, sondern der Glaube an eine ganz konkrete, historische Gestalt, Jesus von Nazareth, der man aus freien Stücken zu folgen beschließt. Er ist und bleibt die vollkommene Synthese der Liebe Gottes zu den Menschen, welche die Gläubigen in eine reale, konkrete Liebe zum Nächsten übersetzen müssen. Diese Leitlinie erklärt Ratzinger in der Kontinuität seines Denkens und Handelns: als Theologe, Bischof, Kardinal und Papst.

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)