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Der Papst fordert die neuernannten Bischöfe zu Mut und Begeisterung bei der Evangelisierung auf

Der »aktive und freudige, lebendige und kreative Glaube« der jungen katholischen Gemeinschaften in den Missionsländern ist ein »Zeichen der Hoffnung für die Zukunft der Kirche«. Das sagte der Papst in seiner Ansprache an die neuernannten Bischöfe, die in diesen Tagen an einem Seminar zur Weiterbildung teilnehmen, das von der Kongregation für die Evangelisierung der Völker veranstaltet wird. In der Audienz am Freitag vormittag, 7. September, in der »Sala degli Svizzeri« des Apostolischen Palastes in Castel Gandolfo lud der Papst sie ein, »für ein eifriges pastorales Wirken keine Mühen zu scheuen und mutig zu sein« im Hinblick auf die volle Reife des Glaubens und eine immer größere missionarische Zusammenarbeit zwischen den jungen Gemeinschaften der Missionsländer.

Nach den Worten von Benedikt XVI. ist es notwendig, daß die Bischöfe eine »korrekte Inkulturation des Glaubens« fördern, damit »das Evangelium in den Kulturen der Völker Gestalt annimmt« und dabei »das Gute aufnimmt, das in ihnen lebt«. Dabei handle es sich um einen langwierigen und schwierigen Prozeß, der Hirten erfordere, »die Christus gleichgestaltet sind durch die Heiligkeit des Lebens, klug und vorausschauend«, aber auch Priester mit einer tief eucharistischen Spiritualität und einem intensiven Gebetsleben: »Die Welt von heute braucht Menschen, die mit Gott sprechen, um von Gott sprechen zu können«, unterstrich der Papst in diesem Zusammenhang.

Er wies auch auf den schwierigen sozialen Kontext hin, in dem die Missionskirchen zu wirken berufen sind. Dieser sei neben Notständen im Bereich der Nahrung, des Gesundheitswesens und der Erziehung und Ausbildung auch gekennzeichnet von »kultureller und religiöser Diskriminierung, von Intoleranz und Aufruhr, Folge der Fundamentalismen, die irrige Sichtweisen vom Menschen offenbaren und dazu führen, das Recht auf Religionsfreiheit, die Achtung der Schwächsten, vor allem der Kinder, der Frauen und der Menschen mit Behinderung, unterzubewerten oder sogar nicht anzuerkennen«. Daher die Einladung, die »erneuernde Kraft« des Evangeliums zu verbreiten, um die Gewissen aufzurütteln und die Versöhnung der Völker zu fördern, im Bewußtsein, daß »der Glaube die wichtigste Gabe ist, die wir im Leben erhalten haben und wir ihn nicht nur für uns selbst behalten dürfen«.

Osservatore Romano, 8. September 2012

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)