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Am 23. Februar hat Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone an die verschiedenen Klöster kontemplativen Lebens auf der ganzen Welt einen Gebetsaufruf gerichtet in dieser für das Leben der Kirche besonderen Zeit. Im folgenden der Wortlaut der Botschaft:

Hochwürdiger Vater, ehrwürdige Mutter,

Ich richte diese Botschaft an Sie, während die ganze Kirche innerlich bewegt die letzten Tage des bedeutenden Pontifikats Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. verfolgt und den Antritt des Nachfolgers erwartet, den die im Konklave versammelten Kardinäle nach aufmerksamer gemeinsamer Prüfung der Zeichen der Zeit in Kirche und Welt unter der Führung des Heiligen Geistes wählen werden.

Der Aufruf zum Gebet, den Papst Benedikt XVI. an alle Gläubigen gerichtet hat, damit sie ihn in dem Moment, in dem er das Petrusamt in die Hände des Herrn übergibt, begleiten und zuversichtlich den kommenden Papst erwarten, erhält eine besondere Dringlichkeit für die kontemplativen Orden mit ihrer besonderen Berufung in der Kirche. Bei Ihnen, in Ihren in der ganzen Welt verbreiteten Frauen- und Männerklöstern liegt der Zugang zu der kostbaren Quelle jenes betenden Glaubens, der durch die Jahrhunderte hindurch den Weg der Kirche begleitet und unterstützt – dessen ist sich der Heilige Vater gewiß. So kann sich das kommende Konklave in besonderer Weise auf die Lauterkeit Ihres Gebetes und Ihres Gotteslobes stützen.

Das bedeutsamste Beispiel dieser hohen geistlichen Haltung, welche die wahrste und tiefste Dimension allen kirchlichen Handelns zeigt – sie gründet sich im Heiligen Geist, der die Kirche leitet – wird uns von Papst Benedikt XVI. geschenkt: Nachdem er das Schiff Petri durch die Fluten der Geschichte geführt hat, hat er beschlossen, sich vor allem dem Gebet, der Betrachtung des Allerhöchsten und der Reflexion zu widmen.

Der Heilige Vater, den ich über den Inhalt dieses Briefes unterrichtete, hat mir darüber seine Freude zum Ausdruck gebraucht und mich gebeten, Ihnen zu danken und zu bezeugen, welche Liebe und Hochachtung er Ihnen gegenüber hegt.

In christlicher Liebe grüße ich Sie und schließe mich Ihrem Gebet an.

Aus dem Vatikan, am 21. Februar 2013

Tarcisio Kardinal Bertone

Staatssekretär Seiner Heiligkeit

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)