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Fastenexerzitien im Vatikan in Gegenwart des Papstes

In unserem Leiden und Sterben wurde durch die allumfassende Solidarität Christi der Keim des Lebens angelegt, ein Keim der Auferstehung, ein Anfang der Erlösung. Diese radikale Wende im menschlichen Leiden und Sterben ist Ostern. Die dritte Meditation von Kardinal Gianfranco Ravasi, dem Präsidenten des Päpstlichen Rats für die Kultur, bei den Fastenexerzitien für die Römische Kurie am Mittwoch nachmittag, 20. Februar, setzte sich mit einem Thema auseinander, das früher oder später jeden von uns ganz aus der Nähe betrifft: »Der leidende Mensch«.

Er sprach in Gegenwart Benedikts XVI., wobei er sich zweier Lieder der Kranken aus dem Psalter bediente: das eine handelt von einem am Ende seiner Kräfte angelangten Kranken, das andere von einem von anderen isolierten Menschen, »im Bewußtsein, daß jeder physische und psychische Schmerz eine globale anthropologische Erfahrung ist, der Ausdruck eines radikaleren, intimeren Übels.« Die weitgespannte Typologie der Syndrome zieht sich durch alle Psalmgebete, die äußerst realistisch sind und Ehrlichkeit und Freiheit kennen. In ihnen zeichnet sich »eindeutig das Paradigma des Körpers ab, das gerade ein Zeichen für ein Gebet des Fleisches ist.«

In der zweiten Meditation des Vormittags hatte sich Kardinal Ravasi hingegen mit dem »Menschen ohne Gott« beschäftigt. Sein Ausgangspunkt war der berühmte Roman »Der Betrug« (»L’Imposture«) von George Bernanos, um von da aus über die Abwesenheit und das Nichts nachzudenken.

22. Februar 2013

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)