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Im Vatikan werden die Fastenexerzitien in Gegenwart des Papstes fortgesetzt

Integer den Lebensweg beschreiten, Gerechtigkeit üben und der Wahrheit des Herzens folgen; aber auch gegen Verleumdung kämpfen, dem Nächsten Achtung entgegenbringen, jede Art von Betrug ablehnen, der Wucherei den Krieg ansagen, das Übel der Korruption eliminieren. Das ist der »Hendekalog«, eine Art von Gewissensprüfung, welche die Leviten den Gläubigen auferlegten, bevor sie den Tempelbezirk betreten durften. Kardinal Gianfranco Ravasi, Präsident des Päpstlichen Rates für die Kultur, hat ihn im Verlauf der dritten Meditation der Fastenexerzitien, die am Montag abend, 18. Februar, in der Kapelle Redemptoris Mater im Apostolischen Palast stattfanden, in Gegenwart Benedikts XVI. erneut ins Spiel gebracht.

Nach den beiden vorausgegangenen »Theophanien«, derjenigen des Wortes und derjenigen der Schöpfung, reflektierte der Kardinal diesmal über den Tempel, wo Gott sich »verkleinern läßt«, um dem menschlichen Geschöpf zu begegnen, das innerhalb der Begrenztheit des Raumes gefangen ist.

Die Zeit, die vierte Theophanie Gottes, stand im Mittelpunkt der ersten Meditation, die am Dienstag vormittag, 19. Februar, abgehalten wurde. Kardinal Ravasi lud dazu ein, Gott im Alltagsleben zu suchen, nicht in der Natur, sondern in der Geschichte. Im Christentum wird Gott in einem Menschen entdeckt, der auch Gott ist, Jesus Christus, dessen Geschichte »von Ewigkeit getränkt ist«, und man spürt dies auch »im Nächsten und in den einfachen Gesten des Alltags.«

Die Gestalt des Messias stand hingegen im Mittelpunkt der zweiten Meditation, die Dienstag vormittag, 19. Februar, stattfand. Auf den Messias, das heißt »dem Geweihten«, hat die jüdisch-christliche Tradition »die ganze weite Spannbreite der im Psalter vorhandenen königlichen Gesänge angewandt«.

L'Osservatore Romano, 20. Februar 2013

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)