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Jetzt gibt es das Logo und den Veranstaltungskalender auch auf Chinesisch

Das Jahr des Glaubens ist nun auch in China angebrochen: Der Päpstliche Rat zur Förderung der Neuevangelisierung hat dessen Logo und den Veranstaltungskalender nun auch in chinesischen Schriftzeichen ins Netz gestellt, um sie den Gemeinschaften und Kirchen des großen asiatischen Landes zugänglich zu machen. Das eröffnete der Präsident des Rates, Erzbischof Rino Fisichella, unserer Zeitung in diesem Interview, in dem er fast hundert Tage nach der feierlichen Eröffnung eine erste Bilanz zieht und mit wohlbegründetem Optimismus in die Zukunft schaut.

Benedikt XVI. hat am vergangenen 11. Oktober das Jahr des Glaubens eröffnet. Können Sie schon eine erste Bilanz ziehen?

Die ersten Reaktionen zeugen von großem Enthusiasmus und Interesse. Und das läßt sich dank der unzähligen winzigen Beifallsäußerungen mit Händen greifen: den vielen Pastoralbriefen, die Bischöfe an ihre jeweiligen Diözesen geschrieben haben, die ihrem Programm nach alle dem Glauben gewidmet sind; den auf Gemeindeebene angestoßenen Initiativen, die dazu anregen, über die verschiedenen Artikel des Glaubensbekenntnisses nachzudenken; und an der unglaublich weiten Verbreitung, die dem offiziellen Logo des Jahres des Glaubens zuteil wurde. Es zeigt auf quadratischem Grund ein Schiff in voller Fahrt, das die Kirche darstellt. Sein Hauptmast ist ein Kreuz, dessen Segel so angeordnet sind, daß sie das Trigramm Christi bilden. Sowohl der Schriftzug »Jahr des Glaubens« als auch der Veranstaltungskalender wurden in die wichtigsten Sprachen übersetzt, aber auch in andere Idiome, selbst ins Chinesische. So hat das Jahr des Glaubens nun auch China erreicht, wo es in den Gemeinschaften und den Kirchen präsent ist, die nun ihrerseits diese Erfahrung der Universalkirche teilen. Ich habe das während der Audienz aus Anlaß der Weihnachtsglückwünsche an die Römische Kurie auch dem Heiligen Vater berichtet. Und der Papst hat sich darüber nicht nur sehr zufrieden geäußert, sondern er hat mir sogar anvertraut, daß auch evangelische Gemeinschaften Interesse gezeigt hätten. Somit zeigt das Jahr Auswirkungen auf der ganzen Welt, und ich möchte meinen, daß wir richtig begonnen haben.

Gianluca Biccini

L'Osservatore Romano, 16. Januar 2013

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)