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Beim Angelusgebet sprach der Heilige Vater über die Gottesliebe und die Nächstenliebe

Die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten gehören nach den Worten von Papst Benedikt XVI. untrennbar zusammen. Es gelte, die Mitmenschen stets mit dem Blick Gottes zu betrachten, sagte der Heilige Vater beim sonntäglichen Angelusgebet auf dem Petersplatz. Ein solcher Blick »geht vom Herzen aus und bleibt nicht beim Oberflächlichen stehen«. Er lese die innersten Hoffnungen des anderen, angehört und geliebt zu werden. Zugleich hob der Papst hervor, daß die Liebe in erster Linie nicht ein Gebot sei, sondern ein Geschenk Gottes. Es lasse den Menschen erfahren, wie »ein Samen in uns wachsen und sich in unserem Leben entfalten kann«.

Zwar habe Jesus weder die Gottesliebe noch die Nächstenliebe »erfunden«, so Benedikt XVI. Das neue an seiner Botschaft sei jedoch, daß er beide zusammen letztlich als ein Gebot verkündet habe. Hinzukomme, daß er dies nicht allein mit Worten, sondern durch das Zeugnis seines gesamten Lebens getan habe. Wenn die Liebe Gottes in einem Menschen tief verankert sei, könne dieser seine Mitmenschen auch lieben, wenn sie es eigentlich nicht verdient hätten, führte der Papst aus. Als Beispiel verwies er auf das Verhältnis von Eltern zu ihren Kindern. Eltern liebten ihre Kinder auch dann, wenn diese etwas falsch gemacht hätten. Ausgangspunkt der Äußerungen des Heiligen Vaters war das Evangelium vom Sonntag, in dem Jesus von einem Schriftgelehrten gefragt wird, welches das oberste Gebot sei. Er antwortet nach dem Bericht des Evangelisten Markus, daß kein anderes Gebot größer sei als das der Gottesliebe und der Nächstenliebe.

L'Osservatore Romano, 6. November 2012

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)