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Jer 23, 1-6; Eph 2, 13-18; Mk 6, 30-34

Die Apostel versammelten sich wieder bei Jesus und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus. Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die Leute, die kamen und gingen. Sie fuhren also mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber man sah sie abfahren, und viele erfuhren davon; sie liefen zu Fuß aus allen Städten dorthin und kamen noch vor ihnen an. Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange. Mk 6, 30-34

Die Zwölf kommen zu Jesus zurück nach einer Zeit anstrengender Arbeit um von „allem, was sie getan und gelehrt hatten“ zu berichten. Jesus wusste, dass sie nach dieser mühevollen Tätigkeit Zeit brauchten, um sich zurückzuziehen, um wie wir heute sagen würden, ihre geistlichen Batterien neu aufzuladen. Diejenigen, die das Evangelium verkünden, können anderen nur das geben, was sie selbst empfangen haben.

In jedem Leben, egal wie angefüllt, gibt es Zeiten der Leere, Zeiten des Wartens. Wir warten in der Kassenschlange im Supermarkt. Wir warten im Straßenverkehr, am Postschalter, in der Bank oder beim Arzt. Wir laufen von unserem Auto zum Arbeitsplatz oder ins Einkaufscenter. Solche leeren Zeiten am Tag können in „Zeiten für Gott“ gewandelt werden.

Während wir warten, während wir zum Auto gehen können wir unsere Herzen und Gedanken Gott zuwenden. Ihm diejenigen entgegenhalten, die wir lieben. Ihn bitten, sie in der Weise zu segnen, in der sie Segen brauchen. Wir können uns selbst vor den Vater stellen mit all unserer Schwachheit und unseren Nöten, mit allem Unerledigten in unserem Leben, unserer Zerbrochenheit, unseren Kompromissen, unserem Versagen. Lange Gebete sind nicht notwendig. Kurze, einfache Gebete sind am besten. „Jesus, hilf mir.“ „Mein Herr und mein Gott.“ „Herr Jesus, ich liebe dich.“ „Guter Arzt, heile mich.” „Maria, Mutter, segne dein Kind.“ Oder auch einfach „Jesus, Maria und Joseph“ aussprechen – vielleicht auch den Heiligen Namen Jesu alleine, ihn wiederholen bei jedem Schritt, jedem Atemzug, jedem Herzschlag: All diese sind perfekte Gebete, die direkt ins liebende Herz des himmlischen Vaters dringen.

„Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.
Er lässt mich lagern auf grünen Auen
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Er stillt mein Verlangen.“

Von J. Hudges

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)