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Gen 3, 9-15; 2 Kor 4, 13 - 5, 1; Mk 3, 20-35

1. Unverständige Angehörige. Die Angehörigen Jesu, seine Verwandten, hatten ein Problem mit Jesus. Sie kannten ihn als den Zimmermannssohn, als einen netten, liebenswürdigen jungen Mann, der vielleicht etwas eigen war. Nun aber predigte dieser Jesus mit Vollmacht über Gott und Gottes Reich und tat Wunder und viele Menschen strömten zu ihm. Sie hätten sich freuen sollen, aber sie sagten: „Er ist von Sinnen“ und wollten ihn mit Gewalt zurückholen. Es ging ihnen nicht um Jesus und was Jesus lehrte, sondern um ihr Ansehen vor den Menschen, denn Schriftgelehrte setzten sie hart unter Druck.

2. Unbelehrbare Schriftgelehrte. Die Schriftgelehrten, die eine weite Reise nach Galiläa gemacht hatten, um diesen Jesus zu prüfen, hatten ein übles Gerücht verbreitet. Sie sagten: Er ist von Beelzebul besessen; mit Hilfe des Herrschers der Dämonen treibt er die Dämonen aus. Jesus hatte allen Grund, sehr aufgebracht und zornig auf sie zu sein. Doch er versuchte, ihnen durch Gleichnisse zu helfen, ihren Irrtum zu erkennen. Wer solchen logischen und vernünftigen Gründen nicht mehr zugänglich ist, steht in großer Gefahr, seiner Phantasie zum Opfer zu fallen, sich gegen Gott zu stellen und, wenn er sich wissentlich darin verhärtet, selbst das ewige Leben zu verlieren. Ein Jünger Jesu hat immer die Haltung eines Lernenden.

3. Wer den Willen Gottes tut. Seine nächsten Verwandten gaben nicht auf. Sie bedrängten sogar seine Mutter, mit ihnen zu gehen. Jesus kam nicht aus der Versammlung heraus, wie sie es forderten, sondern sagte: „Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder?“ Und meinte weiter: „Das hier sind meine Mutter und meine Brüder. Wer den Willen Gottes tut, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.“ Jesus kam in die Welt, um den Willen Gottes zu tun. Jünger Jesu zu werden bedeutet, von Jesus zu lernen, was der Wille Gottes ist und wie man den Willen Gottes tun kann.

Von Anton Stehmer

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)