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Mt 10,26-33

1. Sei wie du bist!  „Fürchtet euch nicht vor den Menschen! Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird.“ Wir haben von den Menschen nichts zu befürchten - nicht einmal wegen unserer Unvollkommenheit, unserer Schwachheit oder unserm Versagen. Gott liebt uns, wie wir sind. Er kennt alle unsere Taten. Er weiß um unsere Gedanken, unsere Sehnsüchte und Bedürfnisse. Er hat versprochen, sich um uns zu kümmern, egal was wir uns zu Schulden kommen lassen. Er möchte, dass wir im Licht und nicht in der Dunkelheit leben. Und dass wir leben können.

2. Innere Freiheit. Ein junger Mann hatte mir gesagt, er meinte, sich selbst vor der Welt und vor anderen Menschen schützen zu müssen. Weil er in seinem Leben viele Verletzungen erlitten hatte, wollte er verhindern, dass andere ihn noch einmal verletzen. Das ging so lange, bis er sich bewusstwurde, dass er noch mehr litt, wenn er sich hinter diesem künstlichen Panzer versteckte, weil er in der Dunkelheit blieb. Gibt es etwas in deinem Leben, wovor du Angst hättest, dass es ans Licht kommt? Was denn? Vor Gott brauchst du dich jedenfalls nicht zu fürchten, denn er weiß schon alles und möchte, dass du frei, im Licht und mit ihm verbunden lebst. Alles kommt ans Licht.

3. Ein offenes Auftreten. Bemühe dich zu entdecken, wo es in dir noch dunkel ist. Versuche, es ans Licht zu bringen. Wir brauchen nicht hinter Wehrmauern in der Dunkelheit zu leben. Wir werden umso eher in Friede und Freiheit leben können, je früher unsere Augen sehen, was Jesus sieht. Wenn wir es schaffen, vor Gott unsere Armut anzunehmen, dann werden wir auch die Unvollkommenheiten anderer Personen annehmen können. Wenn bei dir nichts versteckt ist, dann bist du innerlich frei. Du kommunizierst Offenheit ohne Abwehrhaltung. Du lebst im Licht.

Von Renee Pomarico

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)