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Joh 15,14-16a.18-20

1. Die Einstellung eines Knechts. Der bloße Knecht denkt: Gott ist fern, und ich weiß nicht was er von mir will, ich weiß nicht, was der Herr tut. Er hat für mich das Kreuz getragen und musste sterben, weil ich so furchtbar bin. Das Einzige, was ich machen kann, ist: als armer Knecht den Willen des Herrn erfüllen, obwohl ich eigentlich gar nicht will. Wenn er mir etwas befiehlt, wage ich es nicht, ihn anzuschauen, da er mich ja verurteilen könnte, wenn ich die Dinge nicht gut genug mache.

2. Die Einstellung eines Freundes. Du bist Freund Jesu. Er hat für dich das Kreuz getragen und ist für dich gestorben, nicht, weil du so furchtbar bist, sondern weil er dich liebt. Ja, du bist ein Sünder, doch das ist es nicht, was der Vater sieht, wenn er auf dich schaut. Er sieht vielmehr sein Kind, das durch die Sünde verletzt ist und dem er deshalb seine Liebe schenken möchte.

3. Vom Knecht zum Freund. Jesus hat uns die Macht gegeben, Kinder Gottes zu werden. Wenn wir den Mut haben und das Vertrauen aufbringen, dem Vater zu glauben, dass er nur gut ist, werden wir zu Freunden Gottes. Dazu müssen wir allen falschen Gottesbildern widersagen und dem Vater radikal vertrauen, dass es nur gut ist.

Von Br. Raphael Meyer

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)