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Mk 12,35-37

1. Zuhören ist schwer. Vielleicht ist es für uns heute nicht immer allzu einfach, Jesu Gedankengängen zu folgen. Und wahrscheinlich haben ihn auch damals nicht alle gleich verstanden. Aber irgendwie haben sie es doch im Hinterkopf behalten und uns übermittelt. Sie wussten: Hier lehrt einer mit Autorität. Und vor allem konnten sie sich später auch noch an etwas anderes erinnern: an die Freude, Jesus zuzuhören.

2. Gut zuhören macht Freude. Woher kommt diese Freude? Kennen wir sie auch? Vielleicht schon, zum Beispiel wenn wir in einer Predigt von einer Auslegung der Heiligen Schrift überrascht werden, an die wir vorher nie gedacht haben, auch wenn wir diese Stelle schon x-mal gehört hatten. Oder wir verstehen ein Jesus-Wort zum ersten Mal richtig, persönlich, zu uns gesprochen. Das ist das immer Neue am Wort Gottes, das lebendig und kraftvoll in unser Leben eindringt (vgl. Hebr 4,12). Es ist die Freude, zu wissen, dass Gott immer noch zu uns spricht, auch heute.

3. Resonanz. Für die damaligen Zuhörer Jesu war es gerade diese Erfahrung, die sie mit Freude erfüllte. Jesus nimmt einen Psalm, den sie schon oft gebetet haben, und taucht ihn in ein völlig neues, anderes, aufregendes Licht. Und noch dazu schürt er eine Hoffnung, die tief in ihren Herzen verborgen liegt. Die Hoffnung auf einen Messias, auf einen Erlöser für ihr von den Römern unterdrücktes Volk. Und dann nimmt Jesus diese eher begrenzte menschliche Hoffnung und verleiht ihr neue Horizonte: Der Messias ist nicht nur ein König wie David, nein, er ist mehr als das. Was genau bedeutet das? Noch verstehen sie es nicht, und sie wissen wohl auch nicht, dass er über sich selbst spricht.

Von Br. László Erffa

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)