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Mk 12,28b-34

1. Herausforderung. „Mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft und den Nächsten wie dich selbst“, hört sich nach einer großen Herausforderung an. Doch der Blick auf dieses höchste Gebot ändert sich mit der Erkenntnis, dass es nicht in erster Linie dazu da ist, damit wir Gott lieben, sondern zuallererst, damit er uns mehr lieben kann.

2. Uns von Ihm lieben lassen. So können wir ihn erst lieben, wenn wir uns auf diese Weise von ihm lieben lassen und dadurch seine Liebe täglich erfahren. Jesus möchte uns etwas geben. Er ist in sich selbst glücklich, in der Liebe der Dreifaltigkeit, die ständige Hingabe ist, und benötigt nichts, um noch glücklicher zu sein als er schon ist. Mit der Erschaffung des Menschen hat er, der die ewige Fülle ist, sich die Möglichkeit geschaffen, zu hungern. Er hat sich selbst etwas erschaffen, was nur durch uns gestillt werden kann, indem wir aus freien Stücken auf seine Liebe antworten. Was sagt das über die Liebe eines Gottes aus, der in Kauf nimmt, nicht geliebt zu werden, um noch mehr lieben zu können?

3. Uns von Jesus lieben lassen, von seinem Herzen. Wenn wir Jesu Liebe annehmen und uns von seinem Herzen lieben lassen, wird unsere Antwort von ganzem Herzen und ganzer Seele kommen, mit all unseren Gedanken und all unserer Kraft ausgestattet sein. Wer sich so von ihm geliebt weiß, aus dessen Herz entspringt Lobpreis und Dankbarkeit. Sein Gebot ist somit ein Geschenk an uns, keine Last. Wenn wir ihn also so lieben sollen, wie er es uns im Evangelium gebietet, ist das nicht an erster Stelle für ihn von Vorteil, sondern für uns.

Von Br. Raphael Meyer

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)