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Lk 4,38-44

1. Die Schwiegermutter Petri. Jesus predigte zuerst von der Erlösung, von seiner Liebe… aber dann handelt er auch ganz konkret. Er heilt die Schwiegermutter des Petrus, und das einfach, weil er ihr begegnet und ihr in ihrem Leid seine Liebe zeigen wollte. Ist die Liebe für mich vielleicht oft noch abstrakt, rein theoretisch oder liebe ich diese und jene Person, die Gott mir in meinem Leben auf den Weg stellt, auch selbstlos und auf konkrete Weise?

2. Als die Sonne unterging… Nach seiner Predigt am Morgen war Jesus wieder für die Menschen da und heilte stundenlang, wohl bis spät in die Nacht. Hier zeigt sich das Ausmaß seiner Liebe, die keine Grenzen kennt, sondern sich auch dann hingibt, wenn Erschöpfung sich breitmacht. Er sieht die vielen Menschen und sein Herz ist so voller Barmherzigkeit, dass er gar nicht anders kann, als sie zu heilen.

3. Dazu bin ich gesandt. Am frühen Morgen macht sich Jesus auf den Weg in die anderen Städte. Nach der gestrigen Anstrengung macht er unermüdlich weiter, denn er weiß sich vom Vater gesandt, allen die Botschaft seines Reiches zu verkünden. Er trägt ein Feuer in sich, das ihm Kraft und Motivation gibt, Antrieb für seine grenzenlose Hingabe ist: Das Heil der Seelen! Das ist es, was auch mich bewegen sollte.

Von Br. Valentin Schmidts

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)