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Joh 15,1-8

1. Abschneiden oder reinigen? Beides klingt irgendwie unangenehm. Beides hat mit Verlust zu tun. Im Januar habe ich einen Weinberg mit zurückgeschnittenen Weinreben gesehen. Es war ein ziemlich trauriger Anblick. Man kann sich kaum vorstellen, dass in diesen kleinen Stummeln noch Leben steckt. Doch wer sich auskennt, weiß, dass das Zurückschneiden notwendig ist – weil es die Fruchtbarkeit der Rebe fördert – und dass sich im Frühjahr neue Triebe bilden werden. Auch die Schwierigkeiten in unserem Leben sind unangenehm, tun weh, verletzen uns. Wenn wir Verlust und Schmerz erfahren, können wir aber sicher sein, dass wir nicht „abgeschnitten“, sondern gereinigt werden, denn:

2. „Der Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt.“ Gott möchte uns das Leben in Fülle schenken, er möchte, dass unsere Freude vollkommen ist. Er freut sich daran, dass unser Leben fruchtbar ist. Jesus sagt: Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht. Was bedeutet es, in ihm zu bleiben? Durch die Taufe bin ich in ihm und er in mir. Wie kann ich dieses Bewusstsein vertiefen? In der Begegnung mit ihm in der Heiligen Schrift, in der Eucharistie, im Dienst am Nächsten, im Sakrament der Versöhnung, im Gebet…

3. „…und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt.“ Gibt es schmerzhafte Erfahrungen in meinem Leben, die „reinigend“ waren oder es gerade sind? Kann ich die Früchte dieser Reinigung entdecken? Oder scheinen diese Erfahrungen mich eher „abzuschneiden“ und innerlich vertrocknen zu lassen. Mit Jesus darüber sprechen.

Von Magdalena Sczuka

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)