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Mk 6, 30-34

1. Das Bedürfnis, eine Pause einzulegen. Jesus und seine Jünger ziehen durch das Land, von Ort zu Ort. Überall gibt es Menschen, die ihre Hilfe brauchen. Die Apostel, die Jesu ausgesandt hat, kehren erschöpft zurück und erstatten Bericht. Sie haben alles gegeben, jedem geholfen, sich selbst vergessen bis zur Selbstverleugnung. Oft hatten sie noch nicht einmal Zeit gehabt, etwas zu essen. Jesus sieht es ihnen an und möchte, dass alle eine Pause einlegen, sich ausruhen, körperlich und auch geistlich, um aufzutanken beim Vater, bei Gott. Deshalb schlägt er vor, an einen einsamen Ort zu fahren.

2. Die Schafe ohne Hirten. Wie groß muss die Not der Menschen und auch die Anziehungskraft Jesu gewesen sein, dass sie sich nicht haben abschrecken lassen, hinter einem abfahrenden Boot herzulaufen. Menschen, die Hilfe brauchten, geheilt werden wollten. Und sie wussten, wenn es einer kann, dann ER, Jesus. Welch großes Vertrauen! „..wie Schafe, die keinen Hirten haben“, heißt es. Jesus ist der gute Hirt, der niemals auch nur ein Schaf verloren geben würde. Er kümmert sich um seine Schafe, den Jüngern gönnt er eine Pause.

3. Bei Jesus Kräfte sammeln. Den Zustand großer Erschöpfung, alles gegeben zu haben im Alltagsstress der heutigen Zeit, kennen wir alle. Aber wissen wir dann auch, wann es Zeit ist für eine Pause, für ein Auftanken beim Herrn? Oftmals treibt uns unser Aktionismus immer weiter, und die Konsequenz kann sein, dass wir auch wie verlorenen Schafe orientierungslos werden, vom Wege abkommen und uns im Gestrüpp, im schlimmsten Fall im Gestrüpp der Sünde verfangen. Dann sollten wir sofort den Rückweg antreten, und uns finden lassen, denn Jesus, der göttliche Hirt wartet schon, um uns auf seinen Schultern zu tragen, wenn wir zu erschöpft sind.

Von Ellen Charlotte Petermann

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)