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1 Joh 4, 19-21. 5, 1-4; Lk 4, 14-22

Ohne Zweifel hatte das Volk große Freude, Jesus zu sehen, von dem man sich bereits so viele Wundertaten erzählte. Eine große Menge Menschen strömte in der Synagoge zusammen, um ihn zu hören. Da wandte sich Jesus an den Vorsteher der Synagoge,  der ihm das Buch des Propheten Jesaja  reichte, um eine Stelle daraus zu lesen. Welche Aufmerksamkeit, welche gespannte Erwartung, welche feierliche Stimmung  war in der ganzen Versammlung. Sie hatten so eben das prophetische Wort gehört – wie kräftig, wie erhaben! „Wer ist das,  von dem der Prophet spricht?“, so dachten die Nazaräer.  

Wer ist das, über dem der Geist des Herrn ruht, der Gesalbte, der gesandt ist, den Armen zu predigen, die Blinden zu heilen, die Gefesselten zu lösen. Er saß vor ihnen, er war in ihrer Mitte, aber sie kannten ihn nicht. Doch sie richteten ihren Blick auf ihn, warteten,  was er sagen werde und waren begierig, sein Wort  zu hören. Wie oft ist Jesus bei uns, aber wir kennen ihn nicht. Würden wir doch wenigstens auf ihn unsere Augen richten, statt uns mit anderen Dingen  zu zerstreuen. Würden wir doch begierig darauf sein, sein Wort im Innern unseres Herzens zu hören. Er würde seinen Mund öffnen und zu unseren Herzen reden. Die gegenwärtige Weihnachtszeit ist diese Zeit, wo jener auf Erden erschienen ist, den der Herr zu senden versprochen hat, den Gesalbten, auf dem der Geist Gottes ruht. Er sagte: Habt ihr nicht gehört, wie bei seiner Taufe im Fluss Jordan der Heilige Geist über sein Haupt herabgekommen ist.  Habt ihr nicht gehört vom Himmelreich auf Erden, das Johannes, mein Vorläufer, in der Wüste  angekündigt hat und das auch ich verkündige? Habt ihr nicht gehört, dass durch meine Wundermacht die Blinden sehen, die Lahmen gehen, die Sünder sich bekehren. Überrascht von der wunderbaren Übereinstimmung dessen, was die Propheten vom Messias sagten und was sie von Jesus gehört hatten, bezeugten alle, dass er die vollkommene Wahrheit gesprochen hat. Welchen Eindruck musste der Vortrag Jesu auf sie gemacht haben? Nicht bloß ihr Verstand war davon gefangen genommen worden, auch ihr Herz war entzückt von der Lieblichkeit der Gnade, mit welcher Jesus sprach. Ach, warum sind nicht alle auf einmal gläubig geworden?

Denken wir darüber nach, was wir an uns selbst oft erfahren haben, wenn  wir die Kraft, die Schönheit des göttlichen Wortes  bewunderten, und wie schnell wir das gehörte Wort aber anzweifelten oder nicht befolgten! 

Von Peter Prochac

 

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)