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Liturgisches

HL. BASILIUS DER GROSSE und HL. GREGOR VON NAZIANZ Bischöfe, Kirchenlehrer Gedenktag (2. Januar)

Joh 1,19-28

1. Wer bin ich? Das Wirken des Johannes bleibt nicht verborgen. So viele Menschen strömen zu ihm, dass die religiösen Führer aus Jerusalem mehr über ihn wissen wollen. Wer ist er? Johannes kann diese Frage sehr präzise, wenn auch auf ungewöhnliche Weise, beantworten: „Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft…“ Er weiß genau, wer er ist, was seine Aufgabe ist, wozu Gott ihn ruft. Nur so kann er seine Sendung, das Kommen des Messias vorzubereiten, erfüllen. Weiß ich, wer ich vor Gott bin, welche Sendung Gott mir gegeben hat, wo mein Platz im Leben ist?

2. Kenne ich meine Sendung? Johannes der Täufer zitiert mit seiner Aussage über sich selbst eine Stelle aus dem Buch Jesaja. Bei solchen Verweisen auf das Alte Testament ist es immer interessant, den Kontext des Zitats zu kennen. Wenn man Jes 40,1-11 liest, wo es eingebettet ist, stellt man fest, dass „die Stimme in der Wüste“ eine gute Nachricht verkünden soll: Trost für das Volk, Schuld und deren Überwindung, die Offenbarung der Herrlichkeit des Herrn, das Wort Gottes, das ewig bleibt, das Kommen und die Herrschaft Gottes, der seine Herde wie ein Hirte weidet, alle diese Dinge sind Inhalt der Botschaft. Johannes weiß, dass er das Kommen des Messias ankündigen soll.

3. Ändere ich mein Leben? Für Johannes den Täufer ist der Messias all das, was er bei Jesaja über ihn liest, und noch mehr. Er weiß, dass er nicht würdig ist, ihm die Schuhe aufzuschnüren. Er wusste, dass er die Stimme in der Wüste sein sollte. Dieses Wissen hat ihn dazu bewegt, sein ganzes Leben dementsprechend auszurichten. Er hat in der Wüste unter einfachsten Umständen gelebt, er hat getauft, gepredigt, ermahnt, verkündet. Wer ist Jesus für mich? Was weiß ich über ihn? Wer bin ich? Aber vor allem: Bewegt mich dieses Wissen dazu, dass auch ich mein Leben ändere und völlig danach ausrichte?

Von P. Bertalan Egervári

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)