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Joh 2,13-22

1. Tempel des Heiligen Geistes – mein Gebet. Ich bin ein Tempel des Heiligen Geistes. Ich betrachte mit Jesus zusammen den Tempel meines Gebets. Auch in meinem Tempel ist möglicherweise viel, was mich vom Heiligen Geist ablenkt. Was sind heute meine Geldwechsler, meine Taubenhändler? Ich bitte Jesus, all das auszutreiben, was meine Seele jetzt von ihm ablenkt. Ich warte, bis im Tempel meines Gebets Ruhe einkehrt, damit ich ungestört beten kann.

2. Tempel des Heiligen Geistes – mein Leben. Ich bin ein Tempel des Heiligen Geistes. Ich betrachte mit Jesus zusammen den Tempel meines Lebens. Wo ist mein Leben eine Markthalle? Wo ist störender Lärm, störende Betriebsamkeit, durch die der Same des Glaubens, das Verhältnis zum Herrn, ersticken könnte? Wo sind störender Eigenwille und störender Egoismus, die mir den Weg zum Heiligtum des Tempels, zum Heiligen Geist, versperren? Ich bitte Jesus um den verzehrenden Eifer, das nach und nach wegzuschaffen.

3. Tempel des Heiligen Geistes – meine Religiosität. Ich bin ein Tempel des Heiligen Geistes. Ich betrachte mit Jesus zusammen meine Religiosität. Wo versuche ich, mit Gott zu handeln? Habe ich ihm gegenüber ein Leistungsdenken? Wo habe ich das Gefühl, mir seine Liebe verdienen zu müssen, indem ich religiöse Pflichten abhake? Ich bitte Jesus, all dies in meinem Tempel niederzureißen und zu wandeln, damit ich mit ihm zur kindlichen Liebe auferstehen darf, die vertrauensvoll die Geschenke des Vaters annimmt und großzügig weiter schenkt, ohne aufzurechnen.

Von Dorit Wilke-Lopez

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)